Klimaschutz im Sommerurlaub

 

Mit diesen 7 Tipps schützen Sie das Klima auch im Urlaub

 

Wer im Sommerurlaub das Klima schützen will, spart sich lange Wege und genießt Gewässer und Berge im Umland. Aber auch für Weltenbummler gibt es Möglichkeiten, Klima und Umwelt zu schonen! mehr

 

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Holzspezialist Schwarzspecht

 

Ein Forschungsprojekt in Bayern widmet sich den faszinierenden Schwarzspechten

 

Wussten Sie schon... dass Schwarzspechte in die Zukunft schauen können? Nein, nicht wirklich. Aber sie wissen, wie es um einen Baum steht - noch bevor uns Menschen etwas auffällt. Prof. Volker Zahner forscht zu den Tieren und weiß Spanndendes zu berichten. mehr

 

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Interview zum Insektensterben

SWR-Fernsehen interviewt Arthur Bossert vom NABU Karlsruhe
Die Zahl der Insekten bei uns ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurück gegangen. Für einen Fernsehbeitrag hat das SWR Arthur Bossert, den Vorsitzenden des NABU Karlsruhe, befragt. Wer den Beitrag in der Landesschau verpasst hat, kann ihn sich in der Mediathek anschauen. >> Mehr


NABU Landesvorsitzende(r) gesucht

Wie Sie alle wissen ist der NABU auf der Suche nach einer oder einem neuen Landesvorsitzenden. Am 13.06. hat die Vorstands-Findungskommission (der neben Angelika Stahl, Astrid Proksch, Ingo Ammermann, Hans-Peter Kleemann, Uwe Prietzel (mit Gast- und Beratungsstatus) nun auch Martin Neub und Nico Ludewig (als Vertreter des Beirates bzw. der NAJU) angehören) die Stellenausschreibung für die Nachfolge von Andre Baumann erstellt. Damit ist das Bewerbungsverfahren eröffnet. Die Ausschreibung wird veröffentlicht und ist auch auf der Homepage abrufbar (>> zur Stellenausschreibung).
Die Findungskommission bereitet die Wahl vor. Hierzu sichtet sie die Bewerbungen, führt Vorgespräche und informiert die Delegierten der NABU-Gruppen über die Ergebnisse. Die Besetzung der Stelle (= die Wahl) findet selbstverständlich durch die Vertreterinnen und Vertreter der NABU-Gruppen auf der kommenden Landesvertreterversammlung statt!


Verwaiste Jungvögel nicht aufnehmen

Elsterjungvogel, zurück in den Baum gesetzt, wird von den Elterntieren gefüttert.

Fotos: A.Wirtherle


Hand in Hand für den Amphibienschutz

„Für Amphibien das perfekte Wetter“, mit diesem Gedanken trösteten sich die Mitglieder des Nabu, als sie sich bei strömendem Regen in der Nähe von Sinsheim auf Bitte von Förster  Dietmar Weiland zur Biotoppflege versammelten. Kurz darauf wurde ihre Unerschrockenheit belohnt, der Regen ließ nach und es ging los in den Wald, bewaffnet mit Sensen, Heugabeln und Astscheren. Bereits bei den ersten in Augenschein genommenen Tümpeln und Pfützen wimmelte es von Gelbbauchunken, und so wurde dort die Mahd kurzerhand auf den Herbst verschoben, um die empfindlichen, selten gewordenen Tiere und deren Laich nicht zu beeinträchtigen. „Diese Unken brauchen flache Wasserstellen mit wenig Bewuchs, möglich sind auch wassergefüllte Traktorspuren. Sie sind „streng geschützt“ gemäß Bundesnaturschutzgesetz und „europaweit geschützt“ nach der FFH-Richtlinie“, erklärte Fachmann für Artenschutz Bernhard Öchsner den Helfern. „Unvorsichtige Fußgänger, aber auch stöbernde Hunde, erst recht Fahrzeuge jeder Art können für die Tiere  schnell tödlich sein, oder der Laich wird zerstört.“ Dietmar Weiland, der die Biotope angelegt hat, beschloss, den Bereich abzusperren, um Störungen zu verhindern und führte die Gruppe zu einem größeren, tieferen Tümpel. Hier stand dem Arbeitseinsatz nichts im Weg. Der Teich drohte mit Brombeerranken zuzuwachsen, die meisten Amphibien sind aber auf Besonnung der Wasserfläche angewiesen. Mit vereinten Kräften wurde deshalb das Ufer an vielen Stellen freigelegt. „Nach der Trockenheit der letzten Jahre, der das Vorkommen der verschiedenen Frosch- und Krötenarten stark dezimiert hat, ist das nasse Frühjahr ein wahrer Segen zur Erholung der Amphibien“, berichtete dabei  Weiland, dem in seinem Waldgebiet der Artenschutz ein wichtiges Anliegen ist. Dabei unterstützt der Nabu Sinsheim  ihn gerne, weitere Einsätze sind geplant und neue Helfer immer sehr willkommen.


Neuer Einsatz für die Landschaftspflege

Im Juni 2016 konnten Mitglieder des NABU und Lehrer und Schüler der Schule am Michaelsberg  wieder mit Zebu-Besitzer Herrn Werdermann das  ca 80ar große Gebiet, dass im letzten Jahr bereits beweidet wurde, für die Zebus vorbereiten.  Die Fortschritte gegenüber 2015 waren sehr deutlich, das Grundstück ist in weiten Teilen frei von wildem Bewuchs und hat sich dort schon zur Wiese gewandelt.  Wieder wurden Zaunpfosten gesteckt, ein Elektrozaun gezogen und ein Wassertank ausgeladen, außerdem wurden einige junge Walnussbäume entfernt, damit die Magerwiese sich besser entwickeln kann. Wegen des vielen Regens in diesem Frühjahr war das Ganze eine rutschige Angelegenheit am Hang, deshalb konnten die Zebus auch erst Mitte Juni in das Gebiet gebracht werden.  Fotos: Würth/Wirtherle


Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"

Jetzt für die Auszeichnung bewerben

Eine Aktion des NABU Sinsheim

Als Kulturfolger haben sich Mehl- und Rauchschwalben zwar an eine vom Menschen geprägte Umgebung angepasst.  Doch die Intensivierung der Landwirtschaft und die Zerstörung von Nestern und Nistmöglichkeiten z. B. bei Hausrenovierungen haben dazu geführt, dass nach der Rauchschwalbe auch die Mehlschwalbe auf der Roten Liste der Brutvögel Baden-Württembergs als gefährdet geführt wird.

Umso mehr freuen wir uns über alle, denen Schwalben willkommene Gäste sind.

In diesem Jahr vielerorts  pünktlich  am 1. Mai gekommen,  beziehen sie gerade jetzt wieder ihre Quartiere. Nun sollte man, wenn man schon eine Schwalbenpopulation am Haus hatte, einige Tage Rücksicht nehmen, die Rollläden nicht bedienen und keine Fenster putzen. Wenn die Schwalben erst einmal begonnen haben, ihre Wohnungen auszubessern und auf Vordermann zu bringen, lassen sie sich durch nichts mehr stören.

Auf den Rückgang der Schwalben möchte der NABU Sinsheim jetzt mit dem Projekt "Schwalben willkommen!" aufmerksam machen.  Wenn Sie Schwalben unterstützen, ihre Nester tolerieren und einige Nester bei sich haben, dann bewerben Sie sich für die Auszeichnung "Schwalben willkommen!".

Download
Bewerbung um die Schwalben-Plakette.pdf
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Erste Auszeichnung vergeben

 

 

Im Beisein einer Reporterin der RNZ wurde jetzt vom NABU Sinsheim das erste Sinsheimer Haus mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus"  ausgezeichnet:

Am Geflügelhof Zoller befinden sich über 40 Mehlschwalbennester.

Die Besitzer lieben ihre Schwalben und haben sich sehr über die Plakette, die Urkunde und ein Rauchschwalbennest für ihren Stall gefreut.

 

Weitere Auszeichnungen folgen demnächst.

 

Bewerbungen s.u.


Aus der RNZ vom 15.06.2016
Aus der RNZ vom 15.06.2016

Das NAJU Juni 2016 Treffen

Ein Bericht der NAJU-Betreuerin Ute Walter:

Besuch beim Imker

 

 Gemeinsam (11 Kinder, vier Teamer, Hütehundin Lotta, Schaf Molli und Pony Zoro) machten wir einen Ausflug, um die zwei Imker Janina und Moritz Laub auf einer Ehrstädter Streuobstwiese zu treffen.

Wir erfuhren viel über die Bedeutung und die Lebensweise der Bienen. Einige besonders mutige nahmen eine Drohne oder eine Jungbiene auf die Hand und streichelten Bienen. Gestochen wurde glücklicherweise niemand, da sich die Bienen sehr friedlich und die Kinder ruhig verhalten haben. Anschließend durften wir die verschiedenen Honigsorten probieren (auch direkt aus den Waben) und haben bei einem Spiel erprobt, wie mühsam es für die Bienen ist, den Honig zum Bienenstock zu transportieren.

 

Die Zeit verging mal wieder viel zu schnell, und so machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg zum Archehof der Familie Kamps. Fotos: U.Walter


Schmutzige Kohle

Schäden des Abbaus für Mensch und Natur kaum beherrschbar

 

Ob durch Braun- oder Steinkohleabbau - die Schäden für die Natur sind groß. Kohle zerstört nicht nur die Landschaft und verschmutzt die Gewässer, sie vergiftet auch die Luft. Trotz Energiewende wird Strom noch immer aus Stein- Braunkohle gewonnen. mehr

 

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Neues von den Fledermäusen

Fledermaushotline

Sie haben wichtige Fragen zu Fledermäusen - rufen Sie an:

030-284984-5000

oder informieren Sie sich >>hier

oder melden Sie sich beim NABU Sinsheim

 

Mehr dazu  findet man auch unter "Projekte--> Fledermaushilfe"

Immer viel zu tun gibt es für unsere Fledermausexperten Irmela und Jörg. Nach einer Breitflügel- Fledermaus und einem kleinen Abendsegler war ein "Grosses Mausohr" in der Pflegestation. Wiegen, Messen, Füttern....

Auch Ausflugzählungen und Quartierkontrollen beschäftigen die beiden. Seit Juni läuft das Aufpäppeln 'verloren' gegangener Jungtiere , zeitweise waren 8 Tierchen gleichzeitig in Pflege, eine tagesfüllende Beschäftigung....

RNZ zur Fledermausführung und Pflege

Aus der RNZ vom 07.06.2016
Aus der RNZ vom 07.06.2016

Fotos: I.Mikus

Bericht aus der RNZ vom 1. Juni 2016
Bericht aus der RNZ vom 1. Juni 2016

Naturschutz am Kühlregal

 Landwirtschaft hat Verantwortung für biologische Vielfalt

 Die traditionelle Milchwirtschaft fördert die biologische Vielfalt, wohingegen die intensive Milchwirtschaft für den Verlust der Biodiversität mitverantwortlich ist. Politik und Verbraucherentscheidungen können die Artenvielfalt unterstützen.„Wenn die Politik die Rahmenbedingungen verändert und wir alle beim Einkaufen am Kühlregal nicht zur billigsten, sondern zur naturverträglichen Milch greifen, trägt das dazu bei, dass Acker-Hundskamille, Echter Frauenspiegel oder Acker-Löwenmaul nicht für immer aus unserer Kulturlandschaft verschwinden“, betont NABU-Landwirtschaftsreferent Jochen Goedecke anlässlich des Tags der Milch (1.6.). Wer Milch von kleinen Familienbetrieben oder aus Bio-Bewirtschaftung in den Einkaufswagen packe, könne davon ausgehen, dass das Futter für die Kühe zum größten Teil vom eigenen Betrieb stammt, keine Gentechnik enthält und ohne Pestizideinsatz gewachsen ist. Milch und Milchprodukte von regional ansässigen Bio-Betrieben gebe es auch im Lebensmitteleinzelhandel. „Wenn es am Angebot fehlt, hilft penetrantes Nachfragen“ mehr

 

   


Biber in Sinsheim zunehmend heimisch

Kaum ist das Elsenzufer naturnaher gestaltet, schon wandert der Biber, von Richtung Hoffenheim kommend, ein. Einem Passanten ist der "Filmbeweis" gelungen.

Auch am Ilvesbach soll der Biber sich wieder wohlfühlen können. Nachdem in den letzten Wochen leider erhebliche Rodungen durchgeführt werden mussten beginnt jetzt der Ausbau, der den Ilvesbach auch naturnaher und biberfreundlicher werden lässt. Geplant ist auch eine "Biberwiese" : mit passenden Gehölzen wird ein ehemals verwahrlostes, vermülltes Grundstück extra dafür aufgewertet. Der naturfreundliche Ausbau der Elsenz wird , z.B. durch die Entfernung aller Wehre und die Einrichtung von Steigsteinen für Fische, fortgeführt, so dass sich  der Biber sich immer weiter nach Süden ausbreiten kann. Frisch gepflanzte Gehölze werden vor dem Verbiss durch ein Stammgitter geschützt.


Vogel des Jahres 2016

Foto: Manfred Eimers:  Distelfink, auch Stieglitz genannt
Foto: Manfred Eimers: Distelfink, auch Stieglitz genannt

Er ist klein, bunt und gesellig, und gehört seit jeher zu unseren beliebtesten Singvögeln: Dieses Jahr haben der NABU und sein bayerischer Partner LBV den Stieglitz zum Vogel des Jahres 2016 gekürt.

Doch die Aussichten für den beliebten Singvogel sind alarmierend: Seine Lebensräume verschwinden zusehends, und mit ihnen seine Nahrungsquellen. Der Stieglitz ist ernsthaft in Gefahr. Was ihm hilft, sind mehr Brachflächen, Randstreifen und "wilde Ecken". Der farbenfrohe Fink ist daher auch ein Botschafter für mehr Artenvielfalt in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.
Erfahren Sie mehr über den Stieglitz, und wie Sie ihm helfen können.