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Fledermäuse für Hoffi

Die Erste Fledermaus-Führung 2018 gab es für die Hoffi-Club Kids des TSG.

Bei herrlichem Wetter fanden sich 12 Kinder und deren Begleitung am Burgplatz in Sinsheim ein und folgten gespannt der Führung unseres Fledermausfachmanns Jörg Fürstenberger zum Thema "Fledermaus".
Das Programm wurde mit einem Fledermaus-Memory, das Vorstandsfrau Manuela Fleck eigens dafür gestaltet hatte, abgerundet.
Der krönende Abschluß waren aber sicherlich die zahlreichen Fledermäuse in der Dämmerung an der Elsenz, deren Laute über einen Detektor hörbar gemacht wurden.
Der NABU Sinsheim dankt den Kids des Hoffi-Clubs für eine spannende Stunde im Herzen Sinsheims und freut sich über weitere interessierte Kids die uns einmal besuchen kommen.
20.04.2018, Fotos:M.Fleck

Ambrosia - für Menschen ein"Teufelskraut"

Die nordamerikanische Beifuß-Ambrosie wurde vor Jahren vermutlich über Vogelfutter nach Europa eingeschleppt.

Ihre Pollen gehören zu den heftigsten Allergieauslösern – stärker beispielsweise als bei Gräsern und Birke. Das bis zu 1,80 Meter hohe Unkraut blüht zudem erst ab etwa Mitte Juli, der Pollenflug reicht von August bis Oktober. Für Allergiker bedeutet das unter Umständen eine Verlängerung der Leidenszeit um rund zwei Monate. Laut Experten kann eine Ambrosia-Pflanze kann zwischen 3000 und 60 000 Samen in ihrem einjährigen Lebenszyklus abwerfen. Außerdem kann sie bis zu eine Milliarde Pollen in die Luft entlassen.

 

Mit einer weiteren Verbreitung der Pflanze sei zu befürchten, dass die Zahl der von einer Allergie betroffenen Menschen im Land weiter ansteige. „Durch den Klimawandel findet die Pflanze günstigere Bedingungen vor und kann sich weiter ausbreiten. Deshalb sind wirksame Abwehrmaßnahmen erforderlich“, betont Münkel.

 

An die Bevölkerung appelliert er, dabei mitzuhelfen, die Ansiedlung der Pflanze einzudämmen. Aufgefundene Pflanzen sollten mit der Wurzel ausgerissen und über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden. Dabei sollten Handschuhe und bei blühenden Pflanzen auch Mundschutz getragen werden.

 

Größere Vorkommen des Gewächses, bittet Münkel, sollten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) gemeldet werden. Denn eine Dokumentation und Kartierung von Ambrosiabeständen sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Eindämmung dieser Pflanzenart in Deutschland. Größere Vorkommen der Pflanze im Rhein-Neckar-Kreis gab es laut Kreissprecherin Silke Hartmann bislang im Bereich Hockenheim entlang der Bundesstraße 36, im Bereich Sandhausen-Bruchhausen entlang der Landesstraße 600 sowie im Bereich Hoffenheim in Richtung Daisbach. Und natürlich viele kleinere Standorte.

 

Fi Info: Wer mithelfen möchte, die Bestände einzudämmen, kann sich mit Hansi Rau unter E-Mail hr@altwieslocher-liste.de in Verbindung setzen. Weitere Infos gibt es auch unter www.ambrosia-rnk.de.

Sinsheimer Nachrichten vom Donnerstag, 15. Februar 2018



Adersbacher Krötenstatistik

Mittelwert Weibchen: 634 pro Jahr

 

Mittelwert Männchen: 1884 pro Jahr

 

Mittelwert gesamt: 2519 pro Jahr

 


Klimastiftung für Bürger und NABU Sinsheim unterzeichnen Kooperationsvertrag

Gemeinsam für Klimaschutz und Umweltkompetenz vor Ort in Sinsheim

                                       Alfred Ehrhard                                             Manuela Fleck                                             Christian Ledig

Sinsheim – Die Klimastiftung für Bürger und der NABU Sinsheim haben am 5. April 2018 eine Kooperationsvereinbarung zu gemeinsamen Aktivitäten getroffen. Von der Zusammenarbeit sollen vor allem Kinder und Jugendliche profitieren. Jung und Alt für Natur und Umwelt zu interessieren und sie für die unmittelbare Umgebung zu begeistern ist das Ziel der Vereinbarung.

 

Der von Manuela Fleck, Mitglied im Vorstand des NABU Sinsheim, Alfred Ehrhard, Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger, und Christian Ledig, Vorstand der Klimastiftung für Bürger, unterzeichnete Vertrag sieht weitere Punkte der Zusammenarbeit vor. So beabsichtigen beide Partner sich bei geeigneten Aktionen und Projekten zu unterstützen. Die Klimastiftung für Bürger wird mit Eröffnung der Klima Arena einen Ort der Begegnung sowie der Vernetzung zur Verfügung stellen, um weitere Interessierte und Mitstreiter für Umweltthemen zu gewinnen.

 

Manuela Fleck, die als Vertreterin des NABU Sinsheim den Vertrag unterzeichnete, hob hervor: „Beide Initiativen engagieren sich für den Naturschutz vor Ort. Nach der Devise ‚Gemeinsam sind wir stark‘ – je mehr Menschen hinter den Aktivitäten stehen desto besser gelingt es dem Naturschutz mehr Gesicht zu verleihen. Deshalb freuen wir uns mit einer solchen Initiative wie der Klima Arena zusammenzuarbeiten.“

 


Artenreich statt steinreich

Nabu Sinsheim macht sich Sorgen um die Vorgärten

„Ob Steinsfurt, Reihen, Hoffenheim, oder auch die Randgebiete Sinsheims: man findet die neuen, modernen Steingärten auch bei uns überall. Früher verstand man darunter  mit Trockenmauern terrassenförmig angelegte Beete, mediterran bepflanzt und überaus artenreich. Und heute?

 

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen jetzt  für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Anstatt artenreicher Lebensräume entstehen so Steinwüsten.“,  schildert Manuela Fleck, im Vorstand des Nabu Sinsheim,  ihre Sorgen.

 

Was spricht gegen diesen Trend?

 

Gerade Vorgärten und kleine, grüne Flächen hätten eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt innerhalb der Wohngebiete. Sie bildeten ökologische Trittsteine für viele Pflanzenarten, Insekten und Vögel die sich von Trittstein zu Trittstein fortbewegen und dort Nahrung finden können. Und auch wenn auf den Feldern und Streuobstwiesen gerade nichts blüht fänden Insekten in den Gärten Nahrung, wenn diese mit Blumen bepflanzt sind, erklärt Manuela Fleck.

 

 Die zunehmenden kleinen zugeschütteten Gärten wirkten sich auch auf das regionale Klima aus: „Wenn die Gärten mit Steinen verfüllt werden, heizen sie sich im Sommer auf, speichern die Hitze und strahlen sie wieder ab. Das befördert Klimaveränderungen in den Dörfern und Städten, da notwendige Kaltluftschneisen durch diese Versiegelungen wegfallen.“, gibt  Birgit Baumann, ebenfalls Vorstandsmitglied des Nabu, zu bedenken
Einen Garten zu haben bedeute immer Arbeit. Das gälte auch für einen Steinwüstengarten!
„Viele glauben, wer seinen Garten mit Steinen abdeckt und ein Vlies unter die Steinschicht legt, den erwartet wenig Arbeit, da das Rasenmähen, das Gießen, sowie das Unkraut jäten wegfallen. Soweit die Versprechungen. Doch auch im Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen von Hand abgesammelt werden, denn sonst siedeln sich in den Steinfugen Gräser und Pflanzen an. Moos muss entfernt werden“,  berichtet Baumann weiter.

 

Der Nabu Sinsheim wirbt  stattdessen für einen naturnahen Garten mit heimischen, dem Standort angepassten Pflanzen, da so ein Garten  wenig Arbeit mache und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.  Er appelliert: Leisten Sie Ihren kleinen Beitrag gegen das große Bienen- und Insektensterben: artenreich statt steinreich.

A.Wirtherle, 10.04.2018

 

Mehr Platz für Mauersegler

Rechtzeitig vor Rückkehr der Mauersegler hängte unser Kletterfachmann Steffen  in schwindelerregenden Höhen weitere Kästen für sie auf. Im letzten Jahr waren die vorhandenen Kästen gut belegt und so hoffen wir auf eine Vergrößerung der Kolonie. (08.04.2018)


Feuersalamander-Phänomen am Ursenbach

Foto: A.Stark
Foto: A.Stark

Feuersalamander im Kraichgau

Autofahrer bitte aufgepasst!

Fotos: Günther Rasig, Feuersalamander zwischen  Hoffenheim und Daisbach

 Der Feuersalamander gilt als „Besonders geschützt“ und darf nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Bestandsgefährdungen entstehen in der Hauptsache durch Eingriffe in Larvengewässer wie Entwässerung oder Fremdstoffeinträge und ihre Verbauung sowie durch häufiges Befahren von Wegen und Straßen am Waldrand und in den Wäldern. Die langsame Fortbewegungsweise der Tiere und die Unachtsamkeit vieler Autofahrer lassen den Feuersalamander örtlich zu einem häufigen Verkehrsopfer werden. So auch auf den Gemarkungen von Sinsheim und den umliegenden Gemeinden wie zwischen Hoffenheim und Daisbach (und zwischen Neckarbischofsheim und Hasselbach.) Dort befinden sich während der Wanderungen der Lurche Straßensperrungen in der Zeit von 19-7 Uhr. Freiwillige aus  Hoffenheim und Daisbach sowie der NABU Sinsheim und BUND Daisbach haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sperrungen gemeinsam mit der Stadt Sinsheim zu überwachen und die Autofahrer, wenn möglich, aufzuklären.  

Ein Porträt des Feuersalamanders (jeder sieht anders aus, so verschieden wie Fingerabdrücke) findet man >>hier

 


Schwalbenaktion

 

 

 

 

 

NABU-Mannschaft beim Anbringen langer Kotbretter unter Schwalbennestern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2018


Aus der RNZ, Sinsheimer Ausgabe, vom 9.März 2018
Aus der RNZ, Sinsheimer Ausgabe, vom 9.März 2018

Der Star des Jahres 2018

Der Star ist "Vogel des Jahres 2018". Der schillernde Geselle überzeugte die Jury vom NABU und seinem bayrischen Partner LBV durch seine großen Talente als Stimmenimitator und Formationskünstler. Als gefährdeter Vogel hat er zusätzlich Aufmerksamkeit verdient. Gifte in der Landwirtschaft und mangelnder Lebensraum lassen die Starenbestände deutlich schrumpfen.

Wie zaubern 100.000 Vögel als Schwarm faszinierende Bilder in den Himmel? Kann ein Vogel tatsächlich wie ein Hund bellen und wie eine Alarmanlage klingen?

Entdecken Sie spannende Fakten zum Star

Foto: Hagen Schmid
Foto: Hagen Schmid

Für alle, die nicht bis zum nächsten Ausflug warten möchten, lohnt sich der Blick ins Video zum Vogel des Jahres.