Arbeitseinsatz im Großen Wald

Bei herrlichem Frühlingswetter unterstützte der NABU Sinsheim die Bemühungen des Förster Weiland zur weiteren Ansiedlung seltener Amphibienarten im "Großen Wald" .  Mit dem Minibagger wurden für die nachgewiesene Population  Gelbbauchunken Furchen gezogen, die sich abseits des Weges mit Wasser füllen können. Die zwei Waldtümpel wurden vom Brombeerbewuchs rundum befreit, um für bessere Besonnung der Wasserfläche zu sorgen und anderen Pflanzenarten, wie z.B. Lilien, das Wachstum zu erleichtern.

25.Februar 2917


Erste Ausflüge der Bienen

Biene auf Winterling, Februar 2017, Foto: Rudolf Barg
Biene auf Winterling, Februar 2017, Foto: Rudolf Barg

Start der Krötenwanderung

Amphibienschutzzaun in Zuzenhausen gestellt

Mehr als 600 m Amphibienschutzzaun  stellten jetzt erstmals Ehrenamtliche aus Zuzenhausen und Umgebung sowie dem NABU. Ein ganz herzliches  Dankeschön an alle freiwilligen HelferINNEN.  
Diese Maßnahme im besonders betroffenen Bereich wurde erforderlich, da trotz Durchfahrverbot viele Fahrzeuge die Strecke auch nachts nutzen und in den vergangenen Jahren zahllose Kröten überfahren wurden. In diesem Jahr werden daher zusätzlich zur  weiterhin in den Nachstunden gültigen Strassensperrung die Kröten morgens und abends entlang des Zaunes und dem Umfeld  abgesammelt und über die Strasse zu ihren Laichgewässern gebracht.  Dabei werden diese auch gezählt, um mehr Informationen über die Größe und Entwicklung der Population zu erhalten.
Ein vorwitziger Springfrosch wollte unbedingt als erster gezählt werden und setzte sich gleich am Zaun in Positur.
Nach der aktuellen Wetterprognose wird die Krötenwanderung bereits kommende Woche voll beginnen, einzelne Amphibien sind schon seit einigen Tagen unterwegs.
Die Sperrung  ist weiterhin erforderlich, da trotz des Zaunes Amphibien in verschiedenen Bereichen der Horrenberger Strasse unterwegs sind. Wir bitten alle Autofahrer um Beachtung.
Wer noch Zeit und Lust hat, gelegentlich oder regelmäßig beim Sammeln der Kröten zu helfen, bitte hier melden

Die Amphibiensaison beginnt

Aktuelle Meldungen zum Wandergeschehen

Prognose: Nahezu bundesweit frostfreie Nächte. Dadurch zumindest in den Flussniederungen des Westens und Südwestens langsam einsetzende Wanderungen von Molchen, Braunfröschen und ersten Erdkröten. Beste Bedingungen Mitte kommender Woche. mehr

 

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Wohnung an Schleiereule zu vergeben

Nachdem in Adersbach im letzten Frühjahr gleich nach Installation des Turmfalkenkastens ein Falkenpaar eingezogen ist möchte der NABU Sinsheim in diesem Jahr auch noch einem Schleiereulenpaar eine neue Heimat bieten. Der Kasten steht jetzt in einer alten Scheune, die nur von Pferden bewohnt wird. Mit Rindenmulch bestückt wartet er auf den Erstbezug. Die Streuobstwiesen rundum laden zur Mäusejagd ein.


Silberreiher in Sinsheim gesichtet

Fotos: Rudolf Barg, Februar 2017

Noch vor wenigen Jahren war ein hierzulande gesichteter Silberreiher eine Sensation. Als wahres Silberreiher-Eldorado galt der Neusiedler See im österreichischen Burgenland. Vogelbeobachter und Fotografen aus ganz Mitteleuropa zog es an den flachen Steppensee nahe der ungarischen Grenze, um Silberreihern und vielen anderen östlichen Vogelarten nahe zu sein.
Heute aber lassen sich Silberreiher auch in Deutschland an zahlreichen Orten beobachten, immer häufiger kommt es zu großen Rastgemeinschaften von annähernd hundert Tieren. Am Steinhuder Meer in Niedersachsen etwa staksen im Winter bis zu 300 weiße Reiher auf den umliegenden überschwemmten Wiesen umher.

Warum die Silberreiher zunehmend Gefallen an deutschen Feuchtgebieten finden und diesen „Reisetipp“ offenbar auch fleißig verbreiten, wissen auch Experten nicht sicher. Dass allein der Klimawandel dazu geführt haben könnte, ist unwahrscheinlich. Silberreiher sind nicht kälteempfindlich und auch bei frostigen Temperaturen an eisfreien Fließgewässern zu beobachten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Mensch den Silberreiher beinahe ausgerottet. Die verlängerten und fein aufgefiederten Schmuckfedern auf dem Rücken des Silberreihers waren besonders in der Damenwelt als Hutschmuck gefragt. Buchstäblich in letzter Minute wurde die Notbremse gezogen, die Jagd auf Silberreiher untersagt, die letzten Brutkolonien wurden unter Schutz gestellt und streng bewacht. So konnte sich der Bestand der Silberreiher in den vergangenen Jahrzehnten gut erholen.


NABU Klausur-Wochenende

Zu einem Klausurwochenende trafen sich jetzt Aktive des NABU Sinsheim in der Friedensherrberge in Ittlingen. Mit dabei war anfangs auch Christoph Aly, Mitglied des Landesvorstandes und Vorsitzender des NABU Wiesloch.  Nach einem gemütlichen Beginn mit Kaffee und Kuchen stellte er sich und seine Arbeit vor, anschließend wurden positive und negative Aspekte der Sinsheimer NABU-Arbeit gesammelt und besprochen.

Da ein wichtiges Ziel des Wochenendes auch eine Strukturierung der Arbeitsschwerpunkte war, sammelten die Teilnehmer anschließend alle wichtigen Aktivitäten. Arbeitseinsätze, Führungen, Vorträge, Jugendarbeit und vieles  mehr steht auf der Agenda der Aktiven, denen dadurch auch wieder bewusst wurde, wie vielfältig die Aktionen sind. Um besser Prioritäten setzen zu können wurden nach einem gemütlichen Abendessen die Aktivitäten sortiert, ein jährlich wiederkehrender Plan wurde gemacht und Einzelaktionen besprochen. Künftig kann dadurch die Vorstandschaft auf die häufigen Anfragen  klarer reagieren, besser einschätzen, ob noch Kapazitäten frei sind. Nach kurzer Nacht und einem leckeren Ökofrühstück zogen die Aktiven ein klares, wenn auch nicht neues Fazit :

 

Mit  mehr aktiven Mitstreitern könnten sie noch mehr erreichen, noch mehr für Sinsheims Natur tun.

 

Die NABU-Mitglieder  freuen uns deshalb über jeden Naturliebhaber, der mitmachen möchte.

Spaß machts auf jeden Fall!

 


Offener Brief an OB und Gemeinderäte             zum Thema Hai-Observatorium

Download
unterzeichnet von 16 Tier- und Naturschutzorganisationen, auch vom NABU Sinsheim, einstimmig beschlossen beim Monatstreffen
sign on Sinsheim Shark City_Dec 2016.pdf
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Flächenverbrauch eindämmen

BUND und NABU erteilen Absenkung von Umweltstandards klare Absage

Naturschutzbund sieht sich in seinen Bemühungen um den Artenschutz bestätigt

 

NABU und BUND in Baden-Württemberg appellieren an die Landesregierung, den Flächenverbrauch bis 2020 auf maximal drei Hektar pro Tag einzudämmen. Ziel müsse sein, bis 2025 die Netto-Null zu erreichen. mehr


Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

 

 

Das Weibchen brütet allein. Nur in den Brutpausen und zur Nahrungsübergabe kommt das Männchen hinzu.

 

 

 

 

 

 

- Foto: Dieter Hopf

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren. >> Mehr