Hier geht zu unserer  Facebook-Seite


125.000fachen Dank!

Die Stunde der Wintervögel 2018 bricht alle Rekorde

Mehr Meldungen, mehr Teilnehmer, mehr Vögel. Noch werden die letzten postalisch eingegangenen Meldebögen in die Datenbank eingetragen. Doch schon jetzt steht fest, dass die achte bundesweite Stunde der Wintervögel alle Rekorde gebrochen hat.

Mehr zum Thema


Neu auf unserer Seite: Livestream aus dem Meisenkasten von Vogelfan Alexander Fuhr

Die Livestreams findet ihr unter http://www.nistkasten-livestream.de/.

Hier ein spannendes Beispielvideo aus seiner Sammlung:

Zur Zeit nutzt eine Meise den Kasten zum Übernachten. Wir sind gespannt, wann sie anfängt, ein Nest zu bauen!


Wo bleiben Agrarwende und Kohleausstieg?

 

NABU kritisiert Sonderungspapier von Union und SPD

 

"Bei der Naturschutz- und Umweltpolitik muss erheblich nachgebessert werden", kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke das heute vorgelegte Sondierungspapier von Union und SPD. "Es sind noch viele Formelkompromisse enthalten, die nicht deutlich machen, wohin die Reise führt." mehr

 

Artikel bei Facebook empfehlen Artikel bei Twitter empfehlen


Tagung zum Insektenrückgang

 

Kenntnisstand, Forschungen, Aktivitäten

 

Die Untersuchungen Krefelder Entomologen haben dafür gesorgt, dass das ´Insektensterben´ in aller Munde ist. Die Tagung am 17.02.2018 in Münster informiert über aktuelle Forschungen und diskutiert mögliche Gegenstrategien mit allen relevanten Gruppen. Jetzt anmelden! mehr

 

Artikel bei Facebook empfehlen Artikel bei Twitter empfehlen


"Dinosaurier des Jahres 2017"

Blockierer und Strippenzieher zulasten der Umwelt

 

Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied ist "Dinosaurier des Jahres 2017"

 

Der NABU vergibt den "Dinosaurier des Jahres" an den Präsidenten des Deutschen Bauernverbands (DBV). Joachim Rukwied streitet die Verantwortung der Landwirtschaft für das Artensterben ab und verteidigt beharrlich ein Milliarden Euro teures Subventionssystem, das zulasten von Natur, Landwirten und Steuerzahlern geht. mehr

 

Artikel bei Facebook empfehlen Artikel bei Twitter empfehlen


Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

NABU ruft zur "Wir haben es satt!"-Demo in Berlin auf

 

Wir brauchen dringend eine grundlegende Reform unserer Landwirtschafts- und Ernährungspolitik! Dafür wollen wir auf die Straße gehen: Am 20. Januar findet die achte "Wir haben es satt!"-Demonstration im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin statt. mehr

 

Artikel bei Facebook empfehlen Artikel bei Twitter empfehlen


Nistkasten-Reinigung

Am Samstag, den 9.12.17 stand beim NABU Sinsheim die Nistkastenreinigung an zwei Artenschutztürmen auf dem Programm, im Wiesentalweg und in der Friedrich Ebert Straße.

 

Im Wisentalweg galt es 13 Nistkästen zu kontrollieren, zu protokollieren und zu reinigen.Mit Freuden konnte festgestellt werden, dass von diesen 13 Kästen aktuell acht genutzt werden. U.a haben wir Nester von folgenden Vögeln gefunden: Feldsperling, Meise, Kernbeißer,  vermutl. Eule.

 

Relativ flott ging die Arbeit vonstatten. Nicht zuletzt durch die Leitersicherung, die aufgrund von Glatteis durch das Auto erfolgen musste und somit felsenfest stand.

 

Im Anschluss machten wir uns direkt auf den Weg zum Artenschutzturm in der Friedrich Ebert Straße.

 

Dort sind insgesamt 15 Kästen angebracht. 13 Nistkästen und zwei Fledermauskästen.Manche Nistkästen haben hier drei Nistkammern, wodurch sich Nistmöglichkeiten für 25 Vögel bieten.

 

Auf den oberen Nistkästen haben es sich auch Tauben bzw. Krähen gemütlich gemacht.

 

Auch hier wurde jeder Kasten genauestens kontrolliert, protokolliert und gereinigt.

 

Wir fanden u.a Nester von Rotschwanz, Sperling, Meise, Rabe/Krähe.. Insgesamt waren es hier acht genutzte Kästen. Bei drei weiteren wurde der Nestbau begonnen aber nicht beendet.In den kommenden zwei Monaten sollen auch die restlichen Nistkästen im Sinsheimer Stadtgebiet kontrolliert und gereinigt werden.

 

Neue Gesichter sind gerne gesehen. Bei Interesse informieren wir Sie gerne und binden Sie selbstverständlich auch gerne in unsere Aktionen mit ein.

 

Bericht: Steffen Moberg, unterstützt von Daniel Schmitt

 

 

 


Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

Citizen Science hilft Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion zu bewerten

 

Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland. Wie stark dies jedoch die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Eine neue Studie liefert nun Antworten. mehr

 

   


Erfolgreiche Novemberveranstaltung

 Unsere Diskussion zum Thema Aufbruch in die Elektromobilität – auch im ländlichen Raum?  am14. November , veranstaltet vom NABU Sinsheim zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung e.v. im Rahmen der Kulturtage Sinsheim, war sehr gut besucht.  Die Referenten waren vielseitig und kompetent und konnten auch auf die Fragen des Publikums umfassend eingehen.

 

Elektromobilität

"In Sinsheim braucht niemand ein Auto, in Adersbach schon"

Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität im ländlichen Raum warb für ehrliche Auseinandersetzung

17.11.2017, Bericht RNZ

Sylvia Pilarsky-Grosch, Hermino Katzenstein und Daniel Schmid diskutierten unter Moderation von Rolf Gramm (von links) im Musiksaal des Wilhelmi-Gymnasiums. Foto: Christian Beck

Sinsheim. (cbe) Es war nicht das durchschnittliche Publikum, dass zur Podiumsdiskussion zum Thema Elektromobilität im ländlichen Raum gekommen war. Das wurde deutlich, als auf die Frage, wer ein Elektroauto fahre, etwa zehn der 50 Zuhörer den Arm hoben. Dementsprechend gingen einige Diskussionen und Fragen bei der Veranstaltung, zu der der Nabu Sinsheim und die Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen hatten, tief ins Detail.

"Der Verkehr ist und bleibt das Sorgenkind beim Klimaschutz", erklärte Landtagsabgeordneter Hermino Katzenstein. Denn hier würden rund ein Drittel der klimaschädlichen Emissionen erzeugt. Und eine Reduzierung habe es in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben - im Gegenteil. Denn viele Autos seien im Vergleich zu früher schwerer sowie PS-stärker und würden oft mehr genutzt, berichtete Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin der Umweltschutzorganisation BUND.

Vor diesem Hintergrund seien Elektroautos eine wichtige Alternative - sie müssten aber kleiner und leichter als Verbrennungs-Pkw sein. Gerade für den ländlichen Raum seien sie gut geeignet, findet Katzenstein: "In der Sinsheimer Kernstadt braucht niemand ein Auto, auf dem Dorf, zum Beispiel in Adersbach, schon", findet der Landtagsabgeordnete.

Gute Erfahrungen mit Elektroautos hat der dritte Diskussionsteilnehmer gemacht: Daniel Schmid ist beim Softwareentwickler SAP verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit und fährt jeden tag mit dem E-Auto zur Arbeit. Über 160 Elektroautos verfüge die deutsche SAP-Firmenwagenflotte, weitere sollen hinzukommen. Ein Argument: Der Unterhalt sei günstiger, weil weniger Reparaturen anfielen - schließlich verfügen Elektroautos weder über ein Getriebe noch über eine Zylinderkopfdichtung.

Gerade bei diesem Thema seien jedoch oft falsche Anreize gesetzt worden, bemängelte eine Zuhörerin - schließlich würden manche Unternehmen mit großen Firmenwagen und vergünstigten Tankkarten Mitarbeiter regelrecht ködern. Hier müsse ein Umdenken stattfinden, ist auch Daniel Schmid von der SAP überzeugt. Er glaubt, dass sich der Erfolg einer Firma und Nachhaltigkeit nicht im Wege stehen, sondern ergänzen. Wichtig sei beim Thema Mobilität aber auch, dass Fahrten vermieden würden, beispielsweise, weil Angestellte von Hause aus arbeiten könnten.

Woher der ganze Strom für Elektroautos kommen solle, fragte schließlich ein Zuhörer. Nicht komplett aus Deutschland, räumte Sylvia Pilarsky-Grosch ein: "Vielleicht zum Teil aus Afrika." Wichtig sei laut Daniel Schmid aber auch eine ehrliche Debatte. Denn so mancher Kritikpunkt an Elektroautos sei bei genauerer Betrachtung gar keiner, beispielsweise die Frage nach öffentlichen Schnellladestationen: Die meisten Nutzer von Elektroautos bräuchten diese gar nicht, da sie ihre Fahrzeuge über Nacht zu Hause aufladen würden.

Baden-Württemberg fördert Elektromobilität


Der Star des Jahres 2018

Der Star ist "Vogel des Jahres 2018". Der schillernde Geselle überzeugte die Jury vom NABU und seinem bayrischen Partner LBV durch seine großen Talente als Stimmenimitator und Formationskünstler. Als gefährdeter Vogel hat er zusätzlich Aufmerksamkeit verdient. Gifte in der Landwirtschaft und mangelnder Lebensraum lassen die Starenbestände deutlich schrumpfen.

Wie zaubern 100.000 Vögel als Schwarm faszinierende Bilder in den Himmel? Kann ein Vogel tatsächlich wie ein Hund bellen und wie eine Alarmanlage klingen?

Entdecken Sie spannende Fakten zum Star

Foto: Hagen Schmid
Foto: Hagen Schmid

Für alle, die nicht bis zum nächsten Ausflug warten möchten, lohnt sich der Blick ins Video zum Vogel des Jahres.