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Stunde der Gartenvögel im Zehnjahreshoch

Mauersegler,   Foto: Jonathan Hornung
Mauersegler, Foto: Jonathan Hornung

38.000 Meldungen von 57.000 Vogelfreunden

 

Die Stunde der Gartenvögel verzeichnete so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. Nun werden noch die per Post eingegangenen Meldungen in die Datenbank eingetippt. Erfreulich: Die Bestandszahlen von Mauerseglern und Schwalben zeigen 2017 deutlich nach oben. 

26. Mai 2017 – Bis zum Einsendeschluss am 22. Mai gingen bei NABU und LBV Meldungen aus rund 36.000 Gärten und Parks ein. Inzwischen läuft die Erfassung der Papier-Meldecoupons, so dass der Zwischenstand bereits bei fast 38.000 liegt. Pro Garten wurden im Schnitt 35,4 Vögel gezählt, das ist unwesentlich weniger als im Vorjahr.

 

Die zehn meistbeobachteten Gartenvogelarten 2017 (n = 1.340.799 Vögel aus 37.940 Gärten und Parks)

       
   
 Art
  Gesamtzahl Vögel je Garten Vorkommen in Prozent der Gärten
1. Haussperling 181.905 4,79 65
2. Amsel 129.899 3,42 95
3. Kohlmeise 104.348 2,75 82
4. Star 93.339 2,46 51
5. Blaumeise 83.945 2,21 74
6. Feldsperling 83.800 2,21 36
7. Elster 60.429 1,59 66
8. Mauersegler 49.589 1,31 22
9. Mehlschwalbe 47.829 1,26 19
10. Ringeltaube 44.245 1,17 43
 

Verwaiste Jungvögel nicht aufnehmen!

Elsterjungvogel, zurück in den Baum gesetzt, wird von den Elterntieren gefüttert.

 


Gelbe Pollenwolken über Deutschland

Fenster zu und Haare waschen: NABU-Tipps für Heuschnupfen-Geplagte

Der Frühling meint es eigentlich gut mit uns, überall grünt und blüht es. Doch den rund elf Millionen deutschen Heuschnupfen-Geplagten wird die Frühlings-Freude gründlich verdorben und auch die Autofahrer "leiden". mehr


Mehr als 250.000 Unterstützer und über 600 Verbände und Unternehmen für eine bessere Agrarpolitik

Foto: Eric Neuling
Foto: Eric Neuling

Eine große Zahl von Unterstützern und Unterstützerinnen, die sich gemeinsam mit dem NABU und anderen Umweltverbänden EU-weit bei der Befragung der Kommission für mehr Nachhaltigkeit in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ausgesprochen haben, zeigt deutlich, dass ein Kurswechsel bei den milliardenschweren Agrarsubventionen dringend geboten ist. Der NABU hat bereits 2016 in einer Studie gezeigt: Die gegenwärtig für die Agrarförderung verausgabten Steuermittel könnten in einer grundlegend reformierten GAP wesentlich effizienter und mit einem erheblich größeren gesellschaftlichen Mehrwert eingesetzt werden, als dies derzeit der Fall ist. Die Förderstruktur der neuen Landnutzungs- und Ernährungspolitik sollte in den Aufbau eines zukunftsfähigen, sich langfristig selbsttragenden Systems auf der Basis eines ausreichend anspruchsvollen Fachrechts investieren. Die Politik muss ökonomisch attraktive Angebote an Landwirte machen, die als Dienstleister für den Naturschutz zusätzliches Einkommen erzielen wollen.

Am Donnerstag, dem 4. Mai 2017 werden Umweltverbände in Brüssel bei der Konferenz "Who will fix the broken CAP?" die Logos der an LivingLand beteiligten Unternehmen und die Statements der über 200.000 Unterstützerinnen und Unterstützer an Kommissar Hogan übergeben. Die Ergebnisse der Konsultation wird Phil Hogan im Juli der Öffentlichkeit präsentieren. Sie sollen einen großen Einfluss auf seine für November erwarteten Vorschläge zur neuen Architektur der GAP haben.


Natur in Bewegung und die Krise der Landwirtschaft

 

Die Frühjahrsausgabe des NABU-Mitgliedermagazins

 

Die wichtige EU-Abstimmung zur Zukunft hat es kurzfristig auch auf den Titel des NABU-Mitgliedermagazins geschafft. Die lange vorgeplante Titelstrecke zu Neubürgern in der Tier- und Pflanzenwelt musste daher im Heft etwas enger zusammenrücken. Weitere spannende Themen: Rotmilan-Forschung, Umweltschutz-Apps und Naturschutz bei Großprojekten. mehr

 

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Fazit der Amphibiensammlung Zuzenhausen

Anläßlich eines Abschlußvespers, zu dem Bürgermeister Steinbrenner die ehrenamtlichen Helfer*Innen eingeladen hatte, zogen nun alle Beteiligten ein Fazit zur diesjährigen Amphibienwanderung rund um die Horrenberger Strasse.

 

Aufgrund der vielen getöteten Erdkröten der vergangenen Jahre wurde dieses Jahr durch den NABU Sinsheim erstmalig ein mobiler Amphibienschutzzaun mit 500 m Länge im neuralgischen Bereich aufgestellt.  Notwendig erschien dies, da trotz nächtlichem Durchfahrtverbot eine Vielzahl von Fahrzeugen die entsprechende Strecke befuhr.  Eine stationäre Schrankenanlage war nicht umsetzbar, da die Strecke als Rettungsweg genutzt werden muß.

 

Parallel hierzu wurde ein Aufruf an die örtliche Bevölkerung und  in der Umgebung gestartet, wer Interesse hat, hier während der Wanderzeit zu unterstützen. Hierauf meldeten sich 22 Ehrenamtliche, von denen 9 aus Zuzenhausen kommen. Bei den Helfern waren auch einige Kinder. Die weiteste Anreise zum Sammeln hatte  eine Helferin aus Mannheim.

 

Erstmals wurden die Amphibien dieses Jahr gezählt, dies erlaubt in Zukunft eine Kontrolle der Bestandsentwicklung, um ggf auf negative Veränderungen schnell reagieren zu können.  Insgesamt konnten in der 6 wöchigen Wanderzeit im Februar und März 2450 Erdkröten, 29 Bergmolche und 8 Braunfrösche sicher über die Straße gebracht werden. Dies ist auch für Experten eine unerwartet hohe Zahl.

 

Trotz intensiver Aufklärungsarbeit der Ehrenamtlichen und mehrfachen Hinweisen in der Presse missachtete leider weiterhin eine Vielzahl von Fahrzeugen das nächtliche Durchfahrtverbot, häufig auch regelmäßig. Dies ist umso bedauerlicher als bei Vergleichsfahrten ein Mehraufwand von max. 2-5  Minuten für die Alternativroute über Meckesheim ermittelt wurde.

 

Im Sammelzeitraum erfolgten daher mehrere Kontrollen der Polizei. Auch wurde eine Reihe von Fahrzeugen an das Ordnungsamt Sinsheim gemeldet.  Hierdurch hat sich die Anzahl der durchfahrenden Fahrzeuge zum Ende des Sammelzeitraums hin etwas reduziert. Es bleibt zu hoffen, daß die begonnene Verhaltensänderung der Autofahrer auch im nächsten Jahr anhält.

 

In 4 Fällen wurden Autos durch die Fahrer als „Waffe“ benutzt und Ehrenamtliche darunter auch Kinder durch plötzliches „Gas geben“ und „einlenken“ bewußt bedroht. Die juristische Aufarbeitung dieser Fälle hält noch an.

 

Als Verbesserungspotential für das nächste Jahr soll ein zusätzlicher Bereich oberhalb des Hundesportvereins mit dem Amphibienschutzzaun ausgestattet werden, da auch hier eine nennenswerte Wanderbewegung stattfindet. 

 

Herr Bürgermeister Steinbrenner bedankte sich zum Abschluß nochmals im Namen der Gemeinde herzlich bei allen Helfer*Innen für ihr Engagement bei Regen, Wind und Kälte und trotz Gefährdung hier zu sammeln, ebenso auch bei den Kollegen des Bauhofs für das Aufstellen der Beschilderung morgens und abends sowie auch bei Polizei, Ordnungsamt Sinsheim und der Unteren Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit.

 

Die nächsten Wochen werden nun zeigen, wie sich die neue Generation im Laichgewässer entwickelt.

Bericht: J.Fürstenberger, 26.04.2017

 


Reges Treiben am Rauwiesensee

Neue Fotos aus dem Naturschutzgebiet, 21.04.2017

Kormoran und Graureiher lauern auf Beute

 

 

 

Foto:R.Barg

Zu futtern gibts reichlich:

jede Menge Wasserfrösche

 

 

 

 

 

Foto:R.Barg

Die Lachmöwe, kleinste bei uns heimische Möwenart, frisst hingegen eher Regenwürmer und Krebstiere.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:R.Barg


Die Adersbacher Krötenbilanz 2017

Die  Krötenrettung an der Kreisstraße zwischen Adersbach und Steinsfurt läuft seit vielen Jahren bestens. Privat organisiert und mit vielen Jugendlichen Helfern hat sich eine feste Gruppe etabliert. Der Anzahl der geretteten Kröten konnte von anfangs einigen hundert Kröten auf mehrere tausend gesteigert werden.

Der Aufwand ist allerdings beträchtlich, bei Wind und Wetter müssen täglich , manchmal mehrmals, etliche hundert Meter Zaun abgegangen werden

­­­Krötenwanderung Adersbach 2017

 

25.2.  13.30 – 16.00 Uhr Aufbau: Uwe. Husterer, Werner Husterer, Regine Pfeil, Peter Pfeil, Johanna Pfeil, Katherina Pfeil, Petra Frey.

 

Datum

Name   

Temp.

 Erdkröten

 M    W    DD

Grasfrosch

M       W

 Feuer-salamander

Tages-

summe

Gesamt-

summe

 

Mo, 27.2.

Uwe.

7° R

5

 

 

 

 

 

5

5

 

Di, 28.2.

-

5° F

 

 

 

 

 

 

-

5

 

Sa, 4.3.

Uwe. /Petra / Uli Rotenhöfer

8° T

43

2

2

 

 

 

49

54

 

Mo, 6.3.

Uwe. / Andreas Vierling / Mira Vierling

7° R

6

1

1

 

 

 

9

63

 

Do, 9.3.

      20.00

      01.00

Andreas / Mira / Uwe./ Matthias Höver/ Uli /

Matthias Hummel

11° N

359

 

219

20

123

 

79

 

 

 

625

 

377

688

 

1065

 

Fr, 10.3.

Uwe. / Matthias Höver /

Matthias Hummel + Freunde

6° T

5

1

3

 

 

 

12

1077

 

Sa, 11.3.

Uwe. / Mira /Lukas Schmitt / Jesse Höver / Magdalena Höver

6° T

2

 

 

 

 

 

2

1079

 

So, 12.3.

Uwe. / Petra, / Jesse, / Magdalena

7° T

1

 

1

 

 

 

3

1082

 

Mo, 13.3.

-

5° T

-

-

-

 

 

 

-

 

 

Di, 14.3.

Uli

6° T

100

7

23

 

 

 

153

1235

 

Mi, 15.3.

Andreas / Uwe. /Uli

10° T

178

2

68

 

 

 

316

1551

 

Do, 16.3.

Uwe. / Jesse / Andreas / Mira / Alicia Vierling / Marisa Poschke / Uli

11° T

61

9

29

 

 

 

128

1679

 

Fr, 17.3.

Uwe. / Jesse / Uli

11° T

131

21

72

 

 

 

296

1975

 

Sa, 18.3.

Uwe. /Lukas / Andreas / Mira / Uli

8° N

208

32

133

 

 

 

506

2481

 

So, 19.3.

Uwe. / Matthias / Jesse / Uli

10° R

140

6

76

 

 

1

298

2780

 

Mo, 20.3.

Petra / Mira / Magdalena / Uli

10° F

18

1

12

 

 

 

43

2823

 

Di, 21.3.

Uli    ( Zaun hoch)

6° F

3

-

2

 

 

 

7

2830

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbau. 1.4.

Jürgen Vierling / Uwe. / Gine / Peter / Johanna / Katherina / Matthias

 

 

 

Gesamt-

ergebnis

 

 

  M

2103

   W

  726

 

 

 

 

 

1

 

 

2830

 

                                 

( T = trocken / F = feucht / N = nass / R = Regen)

 

Alles zum Thema bienenfreundlicher Garten

Hier gibts eine tolle Seite mit allem, was ein Gartenfreund zum Thema "Bienen" wissen möchte.

Dem Autor Sebastian Schläger ist es eine Herzensangelegenheit, so viele Menschen wie möglich für dieses Thema zu sensibilisieren. Auch wie wichtig Bienen für das ökologische Gleichgewicht sind und wie dramatisch sich die Lage mittlerweile zugespitzt hat kann man hier nachlesen!

 

 

 

Solitärbiene


Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

 

 

Das Weibchen brütet allein. Nur in den Brutpausen und zur Nahrungsübergabe kommt das Männchen hinzu.

 

 

 

 

 

 

- Foto: Dieter Hopf

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres 2017 gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren. >> Mehr


Verwaiste Jungvögel nicht aufnehmen