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Sie wollen eigentlich schon lange mal was für die Natur tun?

Ihr wollt nette Naturfans kennenlernen?

In unserer Jobbörseist für jeden etwas dabei! Man kann aber auch einfach zu einem unserer Monatstreffen kommen, zum Reinschnuppern. Wir freuen uns immer über neue Gesichter!


Stunde der Wintervögel

Vom 10. bis 12. Januar Vögel beobachten und melden

NABU und LBV rufen vom 10. bis 12. Januar zum zehnten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen.


>>Mehr zur Aktion

Meldefeld, freigeschaltet ab 10.Januar:

Hilfen zum Vögel bestimmen

 


Richtig füttern - so geht es:

  1. Grundsätzlich ist eine Vogelfütterung vor allem im Winter aus umweltpädagogischer Sicht empfehlenswert. Dann kommen wesentlich mehr Vögel zur Futterstelle, und bei niedrigen Temperaturen ist es einfacher, für die notwendige Hygiene zu sorgen. So wird eine Übertragung von Salmonellen auf die Tiere verhindert. Typischerweise füttert man im Winter von November bis Ende Februar. Bei Frost oder Schnee werden besonders viele Vögel das Angebot annehmen.
    Bei Fütterung oder Anbieten von Trink- und Badewasser im Sommer besteht die Gefahr der Infektion der Vögel mit Krankheitserregern wie Trichomonaden, die in größerer Zahl insbesondere Grünfinken befallen können. Gegen die in allen Fällen tödliche Krankheit helfen auch Hygienemaßnahmen wenig. Stellen Sie daher eventuelle Sommerfütterungen sofort bis zum nächsten Winter ein, sollten Sie kranke oder tote Vögel vorfinden.
  2. Wählen Sie Futterspender (Futtersilos), bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Auf diese Weise minimieren Sie die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern. Außerdem verdirbt darin das Futter nicht. Futterspender müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. Geeignete Futtersilos sind „wartungsfrei“. Hier können Sie Futter für einen längeren Zeitraum anbieten. Sie müssen normalerweise nur vor und nach der Wintersaison gereinigt werden.
  3. Sollten Sie dennoch herkömmliche Futterhäuschen verwenden, dann reinigen Sie diese regelmäßig mit heißem Wasser und legen Sie täglich nur wenig Futter nach. Aus hygienischen Gründen sollten Sie beim Reinigen Handschuhe tragen.
  4. Wohin mit dem Futterspender? Platzieren Sie Futterspender an einer übersichtlichen Stelle, so dass sich keine Katzen anschleichen und Sie gleichzeitig die Vögel gut beobachten können. In einem angemessenen Abstand sollten jedoch nach Möglichkeit Bäume oder Büsche Deckung bei eventuellen Attacken von Sperbern bieten. Achten Sie darauf, dass in der Nähe befindliche Glasscheiben für die Vögel nicht zu tödlichen Fallen werden. Vermeiden Sie Durchsichten oder Spiegelungen in Ihren Fenstern. Bekleben Sie gefährliche Scheiben von außen mit beliebigen Aufklebern oder Mustern. Alternativ können Futterstellen auch direkt an Fensterscheiben angebracht werden, da hier Kollisionen bei den kurzen Anflugwegen wenig gefährlich sind.
  5. Welches Futter eignet sich am besten? Als Basisfutter, das im Zweifel von fast allen Arten gefressen wird, eignen sich Sonnenblumenkerne. Bei ungeschälten Kernen fällt zwar mehr Abfall an, dafür verweilen die Vögel aber länger an Ihrer Futterstelle. Freiland-Futtermischungen enthalten zusätzlich andere Samen unterschiedlicher Größe, die von unterschiedlichen Arten bevorzugt werden.
    Die häufigsten Körnerfresser an Ihrer Futterstelle sind Meisen, Finken und Sperlinge. Bei uns überwintern daneben auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln, Wacholderdrosseln oder Zaunkönig. Für sie kann man Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie anbieten in Bodennähe anbieten. Dabei ist darauf zu achten, dass dieses Futter nicht verdirbt. Es gibt spezielle Bodenfutterspender, die sich dafür besonders eignen.
    Insbesondere Meisen lieben auch Gemische aus Fett und Samen, die man selbst herstellen oder als Meisenknödel kaufen kann. Achtung: Achten Sie beim Kauf von Meisenknödeln und ähnlichen Produkten darauf, dass diese nicht, wie leider noch häufig üblich, in Plastiknetzen eingewickelt sind. Vögel können sich mit ihren Beinen darin verheddern und schwer verletzen. Keinesfalls sollte man salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt und schnell verdirbt.
    Billiges Vogelfutter wird meist mit großen Anteilen an Weizenkörnern gestreckt. Diese werden von den Vögeln erst dann gefressen, wenn alle anderen Samen aufgebraucht sind, sonst aber aus der Futterstelle entfernt. Dies führt daher meist zu großen Mengen ungenutzten Vogelfutters am Boden. Zudem ist bei billigem Vogelfutter nicht gewährleistet, dass durch das Vogelfutter keine invasiven Pflanzenarten, wie zum Beispiel die stark allergieauslösende Ambrosie, verbreitet werden. Es lohnt sich also, hochwertigeres Vogelfutter zu verwenden.
  6. Vogelfutter am Boden kann Ratten anlocken. Möchte man dies vermeiden, darf man kein Futter am Boden ausbringen und muss geeignete für Ratten nicht erreichbare Auffangteller unter den Futtersäulen anbringen, zumindest aber Futterreste unter den Futtersäulen täglich beseitigen. Reicht das nicht aus, und leben die Ratten mutmaßlich vor allem von Vogelfutter, müsste man die Fütterungen einstellen.
  7. Vogelfutter im Garten, Ödnis andernorts? Bedenken Sie auch, dass Vogelfutter irgendwo angebaut werden muss. Meist geschieht dies im Rahmen der konventionellen Landwirtschaft, die heute kaum mehr geeigneten Lebensraum für unsere gefährdeten Agrarvogelarten bietet. Daher ist es sinnvoll, Vogelfutter aus biologischem Anbau zu kaufen. Es ist zwar für die Gartenvögel nicht besser als anderes, bietet aber den Vögeln im Anbaugebiet einen besseren Lebensraum. Aus dem gleichen Grund ist es sinnvoll, im eigenen Garten durch eine naturfreundliche Gestaltung möglichst viele natürliche Nahrungsquellen für die Vögel anzubieten. Dann muss man weniger zufüttern mit Futter, das andernorts in für Vögel wenig geeignetem intensivem Landbau produziert wird.

Smartphone-Altgeräte Sammlung

Der NABU Sinsheim sammelt wieder alte Handys, Smartphones oder Tablets – gerne mitsamt Zubehör (Netzteil, Ladekabel, Akku, Headset). Mit Ihrem zurückgegebenem Altgerät sorgen Sie gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellen Sie sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland einen jährlichen Betrag. Dieses Geld fließt in den NABU-Insektenschutzfonds.

Freundlicherweise haben sich bisher folgende Sammelstellen bereit erklärt, dass Sie Ihre Materialien während der üblichen Öffnungszeiten dort gerne abgeben können:

 

  • Buchhandlung Doll, Bahnhofstraße;
  • Sparkasse Sinsheim, Hauptstraße;
  • Ansbach-Apotheke, Steinsfurter Straße;
  • Bäckerei Frick, Hauptstraße;
  • Café Sam, Burgplatz;
  • Dreamcenter Carl-Benz-Straße.

NABU und Heidi spenden Bäume

Neues Eldorado für Bienen in der Klima Arena

 

Ein Bienenbaum und eine Elsbeere: Zwei ökologisch besonders wertvolle Bäume wurden am Samstag auf dem Außengelände der KLIMA ARENA durch den NABU Sinsheim gepflanzt. „Der Bienenbaum, wie der Name schon sagt, aber ebenso die Elsbeere sind bedeutende Bienenweiden“, sagte Birgit Baumann, Vertreterin des Vorstands der ortsansässigen Sektion des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), während die jungen Bäume am Klimaspürpark und am Themenpark gesetzt wurden.

 

Der Bienenbaum ist mit einer in Sinsheim und Umgebung sehr geachteten und hoch geschätzten Person verbunden. Das Gewächs, das mit seiner späten Blüte eine sehr wertvolle Bienennahrung liefert und dessen Früchte von Vögeln begehrt werden, wurde von der im Februar im Alter von 76 Jahren verstorbenen Heidi Mannschott gestiftet, die sich jahrzehntelang in der Region für den Naturschutz engagiert hat und 2013 direkt nach der Gründung dem NABU Sinsheim beigetreten war. „Heidi bekommt mit dem prächtigen Baum ein sehr schönes Andenken, das sie sich gewünscht hat“, erklärte Manuela Fleck vom Vorstand des NABU Sinsheim.

 

Die Elsbeere, eine der größten einheimischen Rosengewächse, wird von der Sinsheimer NABU-Ortsgruppe gestiftet. „Wir freuen uns, dass der NABU mit seiner sehr aktiven Sinsheimer Gruppe sich mit vielen Aktionen bei uns engagiert. Die Bäume verstehen wir als ein Symbol für das kontinuierliche Wachstum unserer vor einigen Monaten geschlossenen Kooperation“, kommentierte Christian Ledig, Vorstand der Klimastiftung für Bürger, die Pflanzung der beiden Bäume, die schon im nächsten Jahr ein neues Bienen-Eldorado werden sollen.

 


Aktion Kippensammeln


Sinsheimer Herbst

NABU Sinsheim aktiv dabei


Alt-Handy-Sammlung

Mit Ihrem Althandy können Sie etwas für den Naturschutz tun

Für jedes abgegebene Alt-Handy, -Tablet oder -Smartphone erhält der NABU eine Spende von Telefonica Deutschland.  Entsorgen Sie mit uns ihr Gerät umweltgerecht und betreiben Sie gleichzeitig Insektenschutz.>>>Mehr

Im Moment kümmern wir uns um neue Sammelstellen in Sinsheim.Dazu hier demnächst mehr. Oder Sie bringen ihr Althandy beim nächsten Monatstreffen einfach bei uns vorbei.


Umwelt/Wölfe

NABU: Änderung des Naturschutzgesetzes ist Angriff auf den Artenschutz

Miller: CDU, FDP und AfD treten Sorgen der Weidetierhalter mit Füßen

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Berlin – Am Donnerstagabend (24.10.) hat der Bundestag in der ersten Lesung über einen Kabinettsvorschlag zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zum Wolf  beraten. Dies kommentiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

 

„Es ist erschreckend, wie die Debatte seitens der Wolfsgegner für Panikmache und sogar Wahlkampf genutzt wird. CDU, FDP und AfD schieben die Schutzbedürftigkeit der Weidetierhaltung vor, um schnelle und EU-rechtswidrige Abschusslösungen für den Wolf zu fordern. Sie verraten damit nicht nur die Idee des Artenschutzes, sondern treten die Sorgen und Nöte der Schäfer und Weidetierhalter mit Füßen. Es ist doppelzüngig, die Bedeutung der Schaf- und Rinderbeweidung für den Schutz biologischer Vielfalt und das Insektensterben zu betonen, den Weidetierhaltern als Ökosystemdienstleistern aber eine nachhaltige Förderung durch die Weidetierprämie sowie Hilfen des Bundes, z.B. durch ein Herdenschutz-Kompetenzzentrum, zu versagen.“

 

Miller weiter: „Bereits heute erlaubt das Naturschutzrecht die rechtssichere Entnahme von auffälligen Wölfen. Die geplante Änderung beschränkt sich zudem nicht auf den Wolf, sondern ist ein Angriff auf den Artenschutz im Ganzen. Auch andere streng geschützte Arten wären von den Änderungen betroffen und geraten damit in Gefahr.
A&O für das Zusammenleben von Wölfen und Weidetieren ist der Herdenschutz. Dort, wo Herdenschutzzäune aufgestellt und Herden von Schutzhunden begleitet werden, reduzieren sich die Übergriffe von Wölfen auf Weidetiere signifikant. Dafür fehlt es bislang jedoch an dringend notwendigen einheitlichen Standards. Der Änderungsentwurf sieht dazu aber gar keine Regelungen vor.“

 


Vogel des Jahres 2020: Die Turteltaube

Bedroht und nicht geliebt

 

Die Turteltaube hat für uns Menschen schon immer einen großen Symbolwert. Doch leider ist unser Vogel des Jahres 2020 nicht nur Symbolbild der Liebe und des Friedens – vielmehr ist sie stark gefährdet. Mit einer Petition wollen wir die Jagd auf Turteltauben in der EU jetzt stoppen....mehr

 

Turteltauben - Foto: Birdlife Malta

Turteltauben - Foto: Birdlife Malta


Daran erkennen Sie, ob ein Igel krank ist und Hilfe braucht

Nur in Ausnahmefällen darf ein Igel vorübergehend in Pflege genommen werden. - Foto: NABU/Ina Ebert

Nur in Ausnahmefällen darf ein Igel vorübergehend in Pflege genommen werden. - Foto: NABU/Ina Ebert

 

Generell gilt: Beobachten Sie (Jung-)Igel zunächst eine Weile, bevor Sie eingreifen. Nur wenn die Tiere stundenlang an einer Stelle verharren oder sogar ausgestreckt am Boden liegen, muss ihnen vermutlich geholfen werden. Anzeichen für eine Krankheit sind außerdem gelber Ausfluss an der Nase, starkes Röcheln oder ein starkes Schwanken beim Laufen.

Auch bei dem scheinbar geringen Gewicht von 150g ist ein Igel nicht unbedingt gefährdet: Da noch Ende September Igelbabies geboren werden, schaffen sie es auch in aller Regel innerhalb der darauffolgenden Wochen, sich genügend Fettreserven anzufressen.

Besonders verstörend ist für die Leiterin des Artenschutzzentrums, dass auch immer mehr Jungigel vorbeigebracht werden, die offensichtlich durch die Menschen verursachte Verletzungen aufweisen: „Wir erhielten unter anderem einen Igel, dessen Beine gebrochen waren, vermutlich weil sich die Gartenbesitzer eher um ihren Zaun sorgten, in dem sich das Tier verfangen hatte, als um das Tier selbst.“ Auch Mähroboter und andere Mähmaschinen, die nun wieder vermehrt zum Einsatz kommen, stellen eine immense Gefahr für die Igel dar.

>>Mehr über Igel


Albino-Nutria an der Elsenz

Ein Albino-Nutria gesichtet hat Sonja Streib aus Sinsheim


Arbeitseinsatz in den Brühlwiesen

Einen tollen Bildbericht , erstellt vom Pflegetruppleiter des Regierungspräsidiums,  Rolf Gramlich, findet man

Auch NAJU-Kids waren dabei. Bilder dazu hier


Der Wald im Klimawandel

Eine Veranstaltung auf Einladung des NABU Sinsheim

Zuzenhausen

Wenn kranke und abgestorbene Bäume gefällt werden

Hitze und Trockenheit haben etwas Bedrohliches: Waldbegehung zum Thema Klimawandel und Baumsterben

>>>mehr lesen


Neue App macht Vogelbestimmung leicht

 

Einzigartige freigestellte Fotos & Bestimmungfunktion

 

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android. mehr

 

   


Schlingnatter in Sinsheim gesichtet

mehr über Schlingnattern findet man hier


Kibitz-Vorkommen melden

Der Rückgang der Kibitzbestände ist erschreckend. Uns interessiert sehr, welche Vorkommen es bei uns noch gibt. Wer Kibitz-Habitate im Sinsheimer Kraichgau kennt oder vermutet, bitte melden