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Mauersegler Führung am 18.07. in der Gartenstadt

Fotos: Hornung/Erlenbach

Sehr erfreulich sind die sichtbaren Erfolge in der Bestandsicherung und -vermehrung der Mauersegler, durch die in Sinsheim eingerichteten Artenschutztürme. In 2013/14 wurden Umspannungs- bzw. Trafotürme des Energieversorungsunternehmen EnBW so umgestaltet, dass sie Rückzugs- und Nistmöglichkeiten für gefährdete Tierarten bieten. In einem gemeinschaftlichen Projekt von NABU, EnBW und der Stadt Sinsheim bauten die Schüler der Friedrich-Hecker und Max Weber Schulen Nisthilfen u.a. für die Mauersegler. Am Artenschutzturm in der Friedrich Ebertstrasse in der Sinsheimer Gartenstadt, hat dies zu einem deutlichen Anwachsen der dortigen Mauersegler Population geführt.

 

Bis zu 20 Vögel und mehr ziehen schon jetzt im Juni diesen Jahres, in laut rufenden Kunstflugformationen um die Häuser der Gartenstadt. Alle 6 Kästen mit jeweils 3 Nistlöchern, neben den alten Brutplätzen sind am Artenschutzturm voll belegt, so dass Wohnungsnot herrscht.

 

Der NABU Sinsheim ruft die Bürger und Bürgerinnen von daher zum Mitmachen beim Artenschutz der Mauersegler auf. Zum einen können Sie bestehende Mauerseglerkolonien melden, um so weitere Brutplätze zu erfassen. Zum anderen berät der NABU Hausbesitzer, die an ihrem Gebäude Nistmöglichkeiten für diese eleganten Flieger anbringen wollen. Wer mehr rund um den Vogel und seine Lebensweise live und hautnah erfahren will, ist herzlich zu einer Führung am 18.07. um 19 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist der Artenschutzturm in der Friedrich Ebert Strasse 48,  in der Sinsheimer Gartenstadt. Dort kann man die Vögel in den frühen Abendstunden gut beim An- und Einflug beobachten. Anja Hoffmann vom NABU Sinsheim wird hierbei weiter Interessantes aus dem Leben der Mausersegler berichten. Bei schlechtem Regenwetter wird der Termin verschoben und rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Information und Beratung unter 07216-7284770.

Jedes Jahr begleiten sie uns mit ihren schrillen Rufen durch die Sommermonate: die Mauersegler, die eleganten Akrobaten der Lüfte. Wenn wir Anfang Mai ein lautes „srieh-srieh“ hören und hoch am Himmel pfeilschnelle Sicheln fliegen sehen, dann......weiterlesen

 A.Hoffmann, 25.06.2018


Rundum gelungene Fledermausführung

Rund 40 begeisterte und interessierte Zuhörer, darunter viele Kinder, erlebten rund um die Daisbacher Burgruine eine tolle Fledermausführung. Nach vielen Informationen über das Leben der verschiedenen Fledermausarten konnten bei Einbruch der Dunkelheit auch wieder Fledermäuse beobachtet werden. Mit Detektoren wurden ihre Laute hörbar gemacht und somit die Artenidentifikation erleichtert,  jede Art hat ihre spezielle Frequenz.

Absolutes Highlight, besonders für die Kinder, waren die zwei mitgebrachten Pfleglinge. Die zwei Babys, eines Breitflügel-, eines Zwergfledermaus, waren elternlos aufgefunden worden und werden mit spezieller Milch von den dafür extra geschulten Fledermausfachleuten aufgepäppelt. Sie durften sogar gestreichelt werden, wobei besonders das Breitflügelfledermausbaby dies sichtlich genoß.

Ein besonderer Abend, der sicherlich allen in guter Erinnerung bleiben wird. (06/18)

Näheres zu Fledermäusen auch weiter unten


Störche im Schloßpark

Endlich ist das Geheimnis gelüftet - im Nest in Angelbachtal befinden sich zwei kleine Störche!
Sie sind wohlauf, wurden gestern von Herrn Maier, der Vogelwarte Radolfzell (mit Unterstützung eines Steigers der EnBW) beringt.

Wenn die Eltern weiter so fleißig füttern können die Jungen in ca. 4 Wochen das Nest verlassen.

Vielen Dank an die Gemeinde Angelbachtal für die zur Verfügung gestellten Fotos.(MF)

Foto 1: Die zwei kleinen Störche
Foto 2: Hauptamtsleiter D. Brecht überzeugt sich höchstpersönlich vom Wohlergehen der mittlerweile recht prominenten Storchenkinder


Schwalben in Neubau eingezogen

Erfreuliches berichten Freunde des NABU Sinsheim aus Waldangelloch, die beim Bau ihres Hauses auch an einen Neubau für Schwalben gedacht haben:. Donnerstags haben sie die Doppelnester aufgehängt, und schon am Sonntag darauf waren sie von Schwalben bezogen worden. Ein Glück für Schwalben und Hausbesitzer! (06/18)

Dem Volksmund nach sollen Schwalben jenen Häusern Segen bringen, unter deren Dächern sie Nester bauen


Fledermaus gefunden?- bitte möglichst schnell an Fachleute wenden!

Zwei Mitarbeiter/innen des NABU Sinsheim bekamen im letzten Jahr, mit Hilfe der  "AG Fledermausschutz Nordbaden", die offizielle "Artenschutzrechtliche Bestätigung der Befugnis zur Kontrolle von Sommer- und Winterquartieren sowie zur Pflege von Fledermäusen"


Abseits der WM-Stadien

Der NABU stellt zur Fußball-Weltmeisterschaft Naturparadiese in Russland vor

Zur Fußball-WM 2018 in Russland stellt der NABU faszinierende Naturschutzregionen im größten Land der Welt vor. mehr


Säuberungsaktion Naturschutzgebiet „Steinbruch am Kirchardter Berg“

Erste Vorplanungen für die große Müllsammlung im NSG Februar 2019 sind im Gange

Immer wieder stößt man auf illegale Müllablagerungen in den Naturschutzgebieten rund um die Stadt Sinsheim. Insgesamt 6 Naturschutzgebiete gibt es auf der Gemarkung Sinsheim und den Ortsteilen.

 

Im Naturschutzgebiet „Steinbruch Kirchardter Berg“ trafen sich aus der Vorstandschaft des Nabu Sinsheim , Manuela Fleck und Anja Wirtherle mit Nadine Hülden von der AVR Energie GmbH und Ralph Michael von der AVR GewerbeService GmbH. Vor Ort sollte über die Säuberung des so wertvollen Rückzugsortes für Tiere und Pflanzen gesprochen werden.

 

„Der stillgelegte Steinbruch stellt ein sehr bedeutendes Sekundärbiotop dar, ein Lebensraum welcher eine sehr hohe biologische Vielfalt aufweist. So ist hier u.a. das Helmknabenkraut, eine geschüzte Orchideenart zu finden“, erklärte Manuela Fleck. Der in Verbindung mit dem  in seiner natürlichen Geländeform  belassenen Süd- West Hang ist als exponierter Raum für wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten von Bedeutung. Feuersalamander, Zauneidechsen und Schlingnattern haben hier einen dauerhaften Lebensraum gefunden.

 

 „Umso schlimmer ist es was sich im dortigen Naturschutzgebiet an Müllbergen befindet“, so Anja Wirtherle. z.B. Altglas und/oder Metall ist vorzufinden. Die Verletzungsgefahr für die Tiere, durch zerbrochenes Glas ist immens. Die Tiere können sich außerdem auch an Plastikverpackungen verletzten. In manchen Fällen wird auch Plastik gefressen, welches dann unverdaulich im Magen liegt und die Tiere verhungern lässt.

 

Daher freuen wir uns uns sehr, dass wir mit der AVR Energie und der AVR GewerbeService Partner gefunden haben, die uns bei der Säuberung dieses Naturschutzgebietes unterstützen werden. 

 

„Die Stellung der entsprechenden Container, Behälter und die anschließende Müllentsorgung werden Ihnen von uns zugesichert“, so bestätigt Ralph Michael. Als Zeichen überreicht Nadine Hülden eine erste Sachspende in Form von Handschuhen und Warnwesten als Grundausrüstung für die freiwilligen Helfer des Nabu.

 

Die Aktion im Naturschutzgebiet „Steinbruch am Kirchardter Berg“  findet im Februar 2019 statt. Jedoch müssen viele weitere Aktionen folgen um die verbleibenden Naturschutzgebiete zu reinigen. Eine Aufgabe die schier nicht zu bewältigen scheint. 

 

Naturschutzgebiete unterliegen übrigens sehr strengen Bedingungen, um die seltenen und geschützten Tiere und Pflanzen nicht übermäßig zu stören und zu schädigen. So dürfen z.B. nur die ausgewiesenen Wege benutzt werden. Hunde sind an der Leine zu führen.Dies ist gerade in der Brut- und Setzzeit sehr wichtig.

 

Nach der Schonzeit beginnen im Herbst wieder die öffentlichen Müllsammelaktionen die der Nabu Sinsheim  organisiert. Der Nabu freut sich über jeden Helfer bei den Aktionstagen, die Termine werden rechtzeitig im Stadtanzeiger bekannt gegeben. Auch werden weitere Sachspenden gerne entgegengenommen. Es fehlt uns u.a. noch an weiteren Greifern zur Müllsammlung. Der Nabu kann jede Hilfe gut gebrauchen.

 

 

 

Die Müllkippe im Naturschutzgebiet

Der Kirchardter Berg an der Autobahn A6 ist nur eine von vielen - Nabu Sinsheim will aufräumen, AVR hilft dabei

zum RNZ-Artikel vom 26.05.2018>>>


Wasserangebot für Vögel

Vogeltränke oder Teich mit erfrischendem Nass

Baden, trinken, putzen: Besonders im Sommer freuen sich die Vögel, wenn man ihnen eine Wasserstelle bietet. Schnell eingerichtet ist eine flache Schüssel oder ein hübsches Modell aus dem Handel. Wer mag, baut ein Vogelbad einfach selbst. Wir zeigen, wie es geht!


Fledermaus erfolgreich ausgewildert

Am meisten zu tun haben unsere Fledermausfachleute Jörg Fürstenberger und Irmela Mikus eigentlich im späten Frühjahr, wenn junge, aus dem Nest gefallene Fledermäuse gefunden werden. Stundenlang versuchen die beiden dann, das Fledermausjunge wieder seiner Mutter zuzuführen. Misslingt dies, müssen die Fledermäuschen alle 2-3 Stunden gefüttert werden. Das muss man erfahrenen Fachleuten überlassen. Gefundene Fledermäuse daher immer unbedingt melden!

Dieses Jahr waren die Fachleute aber auch über Winter  mit der Fledermauspflege beschäftigt. Sie kümmerten sich, neben verschiedenen Quartierreinigungen,  um verletzte und verirrte Tiere.

Irmela Mikus hat beispielsweise ein  Weibchen  des "Großen Abendseglers" überwintert. Im Dezember war es  in Wiesloch in der Tennishalle herumgeflogen. Zum Auswildern war es da bereits zu kalt gewesen. Sie hat es  erfolgreich über den Winter gebracht und letzte Woche putzmunter zusammen mit der Finderin wieder in die Freiheit entlassen!

"Das war ein schönes Erfolgserlebnis, habe ich doch monatelang jeden Tag in den Käfig geschaut um mitzubekommen wenn es wach geworden ist, um es dann zu füttern."


Ambrosia - für Menschen ein"Teufelskraut"

Die nordamerikanische Beifuß-Ambrosie wurde vor Jahren vermutlich über Vogelfutter nach Europa eingeschleppt.

Ihre Pollen gehören zu den heftigsten Allergieauslösern – stärker beispielsweise als bei Gräsern und Birke. Das bis zu 1,80 Meter hohe Unkraut blüht zudem erst ab etwa Mitte Juli, der Pollenflug reicht von August bis Oktober. Für Allergiker bedeutet das unter Umständen eine Verlängerung der Leidenszeit um rund zwei Monate. Laut Experten kann eine Ambrosia-Pflanze kann zwischen 3000 und 60 000 Samen in ihrem einjährigen Lebenszyklus abwerfen. Außerdem kann sie bis zu eine Milliarde Pollen in die Luft entlassen.

 

Mit einer weiteren Verbreitung der Pflanze sei zu befürchten, dass die Zahl der von einer Allergie betroffenen Menschen im Land weiter ansteige. „Durch den Klimawandel findet die Pflanze günstigere Bedingungen vor und kann sich weiter ausbreiten. Deshalb sind wirksame Abwehrmaßnahmen erforderlich“, betont Münkel.

 

An die Bevölkerung appelliert er, dabei mitzuhelfen, die Ansiedlung der Pflanze einzudämmen. Aufgefundene Pflanzen sollten mit der Wurzel ausgerissen und über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden. Dabei sollten Handschuhe und bei blühenden Pflanzen auch Mundschutz getragen werden.

 

Größere Vorkommen des Gewächses, bittet Münkel, sollten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) gemeldet werden. Denn eine Dokumentation und Kartierung von Ambrosiabeständen sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Eindämmung dieser Pflanzenart in Deutschland. Größere Vorkommen der Pflanze im Rhein-Neckar-Kreis gab es laut Kreissprecherin Silke Hartmann bislang im Bereich Hockenheim entlang der Bundesstraße 36, im Bereich Sandhausen-Bruchhausen entlang der Landesstraße 600 sowie im Bereich Hoffenheim in Richtung Daisbach. Und natürlich viele kleinere Standorte.

 

Fi Info: Wer mithelfen möchte, die Bestände einzudämmen, kann sich mit Hansi Rau unter E-Mail hr@altwieslocher-liste.de in Verbindung setzen. Weitere Infos gibt es auch unter www.ambrosia-rnk.de.

Sinsheimer Nachrichten vom Donnerstag, 15. Februar 2018


Klimastiftung für Bürger und NABU Sinsheim unterzeichnen Kooperationsvertrag

Gemeinsam für Klimaschutz und Umweltkompetenz vor Ort in Sinsheim

                                       Alfred Ehrhard                                             Manuela Fleck                                             Christian Ledig

Sinsheim – Die Klimastiftung für Bürger und der NABU Sinsheim haben am 5. April 2018 eine Kooperationsvereinbarung zu gemeinsamen Aktivitäten getroffen. Von der Zusammenarbeit sollen vor allem Kinder und Jugendliche profitieren. Jung und Alt für Natur und Umwelt zu interessieren und sie für die unmittelbare Umgebung zu begeistern ist das Ziel der Vereinbarung.

 

Der von Manuela Fleck, Mitglied im Vorstand des NABU Sinsheim, Alfred Ehrhard, Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger, und Christian Ledig, Vorstand der Klimastiftung für Bürger, unterzeichnete Vertrag sieht weitere Punkte der Zusammenarbeit vor. So beabsichtigen beide Partner sich bei geeigneten Aktionen und Projekten zu unterstützen. Die Klimastiftung für Bürger wird mit Eröffnung der Klima Arena einen Ort der Begegnung sowie der Vernetzung zur Verfügung stellen, um weitere Interessierte und Mitstreiter für Umweltthemen zu gewinnen.

 

Manuela Fleck, die als Vertreterin des NABU Sinsheim den Vertrag unterzeichnete, hob hervor: „Beide Initiativen engagieren sich für den Naturschutz vor Ort. Nach der Devise ‚Gemeinsam sind wir stark‘ – je mehr Menschen hinter den Aktivitäten stehen desto besser gelingt es dem Naturschutz mehr Gesicht zu verleihen. Deshalb freuen wir uns mit einer solchen Initiative wie der Klima Arena zusammenzuarbeiten.“

 


Artenreich statt steinreich

Nabu Sinsheim macht sich Sorgen um die Vorgärten

„Ob Steinsfurt, Reihen, Hoffenheim, oder auch die Randgebiete Sinsheims: man findet die neuen, modernen Steingärten auch bei uns überall. Früher verstand man darunter  mit Trockenmauern terrassenförmig angelegte Beete, mediterran bepflanzt und überaus artenreich. Und heute?

 

Modern, unkrautfrei und pflegeleicht. Dies sind die Schlagworte, mit denen jetzt  für einen Steingarten im Vorgarten geworben wird. Anstatt artenreicher Lebensräume entstehen so Steinwüsten.“,  schildert Manuela Fleck, im Vorstand des Nabu Sinsheim,  ihre Sorgen.

 

Was spricht gegen diesen Trend?

 

Gerade Vorgärten und kleine, grüne Flächen hätten eine besondere Bedeutung für die Artenvielfalt innerhalb der Wohngebiete. Sie bildeten ökologische Trittsteine für viele Pflanzenarten, Insekten und Vögel die sich von Trittstein zu Trittstein fortbewegen und dort Nahrung finden können. Und auch wenn auf den Feldern und Streuobstwiesen gerade nichts blüht fänden Insekten in den Gärten Nahrung, wenn diese mit Blumen bepflanzt sind, erklärt Manuela Fleck.

 

 Die zunehmenden kleinen zugeschütteten Gärten wirkten sich auch auf das regionale Klima aus: „Wenn die Gärten mit Steinen verfüllt werden, heizen sie sich im Sommer auf, speichern die Hitze und strahlen sie wieder ab. Das befördert Klimaveränderungen in den Dörfern und Städten, da notwendige Kaltluftschneisen durch diese Versiegelungen wegfallen.“, gibt  Birgit Baumann, ebenfalls Vorstandsmitglied des Nabu, zu bedenken
Einen Garten zu haben bedeute immer Arbeit. Das gälte auch für einen Steinwüstengarten!
„Viele glauben, wer seinen Garten mit Steinen abdeckt und ein Vlies unter die Steinschicht legt, den erwartet wenig Arbeit, da das Rasenmähen, das Gießen, sowie das Unkraut jäten wegfallen. Soweit die Versprechungen. Doch auch im Steingarten gibt es immer etwas zu tun. Blätter fallen auf die steinernen Flächen und müssen von Hand abgesammelt werden, denn sonst siedeln sich in den Steinfugen Gräser und Pflanzen an. Moos muss entfernt werden“,  berichtet Baumann weiter.

 

Der Nabu Sinsheim wirbt  stattdessen für einen naturnahen Garten mit heimischen, dem Standort angepassten Pflanzen, da so ein Garten  wenig Arbeit mache und einen Beitrag für die ökologische Vielfalt leistet.  Er appelliert: Leisten Sie Ihren kleinen Beitrag gegen das große Bienen- und Insektensterben: artenreich statt steinreich.

A.Wirtherle, 10.04.2018

 

Mehr Platz für Mauersegler

Rechtzeitig vor Rückkehr der Mauersegler hängte unser Kletterfachmann Steffen  in schwindelerregenden Höhen weitere Kästen für sie auf. Im letzten Jahr waren die vorhandenen Kästen gut belegt und so hoffen wir auf eine Vergrößerung der Kolonie. (08.04.2018)


Feuersalamander-Phänomen am Ursenbach

Foto: A.Stark
Foto: A.Stark

Feuersalamander im Kraichgau

Autofahrer bitte aufgepasst!

Fotos: Günther Rasig, Feuersalamander zwischen  Hoffenheim und Daisbach

 Der Feuersalamander gilt als „Besonders geschützt“ und darf nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Bestandsgefährdungen entstehen in der Hauptsache durch Eingriffe in Larvengewässer wie Entwässerung oder Fremdstoffeinträge und ihre Verbauung sowie durch häufiges Befahren von Wegen und Straßen am Waldrand und in den Wäldern. Die langsame Fortbewegungsweise der Tiere und die Unachtsamkeit vieler Autofahrer lassen den Feuersalamander örtlich zu einem häufigen Verkehrsopfer werden. So auch auf den Gemarkungen von Sinsheim und den umliegenden Gemeinden wie zwischen Hoffenheim und Daisbach (und zwischen Neckarbischofsheim und Hasselbach.) Dort befinden sich während der Wanderungen der Lurche Straßensperrungen in der Zeit von 19-7 Uhr. Freiwillige aus  Hoffenheim und Daisbach sowie der NABU Sinsheim und BUND Daisbach haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sperrungen gemeinsam mit der Stadt Sinsheim zu überwachen und die Autofahrer, wenn möglich, aufzuklären.  

Ein Porträt des Feuersalamanders (jeder sieht anders aus, so verschieden wie Fingerabdrücke) findet man >>hier

 


Schwalbenaktion

 

 

 

 

 

NABU-Mannschaft beim Anbringen langer Kotbretter unter Schwalbennestern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2018


Aus der RNZ, Sinsheimer Ausgabe, vom 9.März 2018
Aus der RNZ, Sinsheimer Ausgabe, vom 9.März 2018

Der Star des Jahres 2018

Der Star ist "Vogel des Jahres 2018". Der schillernde Geselle überzeugte die Jury vom NABU und seinem bayrischen Partner LBV durch seine großen Talente als Stimmenimitator und Formationskünstler. Als gefährdeter Vogel hat er zusätzlich Aufmerksamkeit verdient. Gifte in der Landwirtschaft und mangelnder Lebensraum lassen die Starenbestände deutlich schrumpfen.

Wie zaubern 100.000 Vögel als Schwarm faszinierende Bilder in den Himmel? Kann ein Vogel tatsächlich wie ein Hund bellen und wie eine Alarmanlage klingen?

Entdecken Sie spannende Fakten zum Star

Foto: Hagen Schmid
Foto: Hagen Schmid

Für alle, die nicht bis zum nächsten Ausflug warten möchten, lohnt sich der Blick ins Video zum Vogel des Jahres.