Klima Herbst

 

am 3. Oktober von 11.00 - 16.00 Uhr

im Themenpark der Klima-Arena.

 

Unser Programm:

  • Apfelsaft-Pressen an der alten Presse
  • Rate-/ Wissens-Spiel rund um die Streuobstwiese
  • Apfelstand mit rund 30 verschiedenen Apfelsorten
  • Info-Stand
... und ganz viel Spaß!

 


"World Cleanup Day 2021 und Sinsheim war dabei!"

Am 18.09.2021 konnten wir seit langen mal wieder eine Müllsammelaktion in Sinsheim durchführen. Anlass war der World Cleanup Day, an dem weltweit Millionen von Menschen Müll sammeln um damit ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.

 

 Wir waren insgesamt 19 Sammlerinnen und Sammler, darunter auch 5 Kinder, die fleißig mitmachten. Und es waren auch ganz neue Gesichter dabei, was das Orga-Team besonders freute.
 In 2 Stunden wurden Teile der Innenstadt von achtlos weggeworfenem Müll gesäubert, der sich vor allem aus einer Unmenge von Zigarettenkippen, Masken und diversen Verpackungen, auch aus Glas, zusammensetzte. Freuen konnten wir uns über das ein oder andere Lob, das uns für unser Tun ausgesprochen wurde.

 

 Noch etwas zum Müll selbst: vielen Bürgerinnen und Bürgern scheint nicht klar zu sein, dass es nicht erlaubt ist, Abfälle, egal ob Zigarettenkippe, Bonbonpapier, Chipstüte o.a. einfach fallenzulassen. Man begeht damit eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bestraft werden kann. Und das kann teuer werden.

 

 Deshalb: Wenn Sie ihre leeren Verpackungen usw. nicht mit nach Hause nehmen können um sie dort passend zu entsorgen, werfen Sie bitte diese wenigstens in einen der zahlreichen Abfallkörbe, die man in Sinsheim überall findet. Und für Ihre Kippen bekommen Sie in Sinsheim Taschenaschenbecher bereits für unter 2 €; - im Hinblick auf das teure Bußgeld dürfte sich diese Investition allemal lohnen.

Ch. U.

 

 

 

Und hier ein paar Eindrücke, Zitate Stimmungen...:
  • Eine Passantin meinte, sie nimmt "beim Spaziergang im Wald immer einen Müllbeutel mit um einzusammeln"
  • Ein Passant meinte, er würde "Leute ansprechen wenn sie vor seiner Nase Müll in die Natur schmeißen...und angepöpelt wird... wofür, man zahle ja genug Steuern.."
  • Eine Anwohnerin hat ihr Fenster geöffnet und gerufen: "Vielen Dank Nabu, das ist so toll, was ihr macht, super schön, vielen Dank!!"
  • Eine Sammlerin wurde von Passanten gefragt, ob sie Sozialstunden ableisten muss...
  • ... und vielen Dank an die Mitarbeiterin eines ansässigen Hotels, welche einer Gruppe Sammler/innen mit 3 Extra-Mülltüten aushalf, da die mitgenommenen Mülltüten nicht ausreichten....

Fotos: Ch. U. -  A. A. -  A. H. - K.L.



Sommer-Abschlußfest in der Kalkofenhütte in Hoffenheim

am 22.7.2021

Unser Sommer-Abschlußfest am 22.7.2021 feierten wir diesmal in der Kalkofenhütte in Hoffenheim.

Der Großteil unserer aktiven Mitglieder fand sich ein zum Sommer-Grillen, wider Erwarten meinte es das Wetter gut mit uns, der angesagte Regen blieb aus!

Unter den geltenden Corona-Regeln man konnte man sich austauschen, gemeinsam das selbst mitgebrachte Essen und Trinken genießen und viele, lange nicht gesehene Mitglieder endlich wieder inPräsenz begrüßen.
In der Bilder-Galerie kann man sehen,  wie viel Spaß alle hatten!


"Artenreichtum im Grünland " rund um die Burg Steinsberg
Exkursion mit unserem Nabu-Mitglied Bernhard Öchsner

 

Am Sonntag, 27.6.2021  fand die Exkursion "Artenreichtum im Grünland " rund um die Burg Steinsberg statt.  Das Wetter war sonnig wie bestellt. Exkursionsleiter Bernhard Öchsner unser Nabu-Mitglied, studierter Landespfleger und Gartenbaugestalter, gab äusserst informativ und kurzweilig  einen kleinen Teil seines  großen Wissens an die 20 interessierten Teilnehmer weiter.  Viele Fragen rund um die heimische Pflanzenwelt  wurden  gestellt umd kompetent beantwortet.


Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, und jeder konnte den einen oder anderen neuen Eindruck und neues  Wissen über unsere heimische Pflanzenwelt mit nach Hause nehmen.

Vielen Dank an Bernhard Öchsner für diese tolle Anleitung und Führung!


Sichtungen aus der Umgebung

Wir bieten einen neuen Bereich in unserer Kategorie "MACH MIT" an:

SICHTUNGEN -

 

NABU/Sebastian Hennigs
NABU/Sebastian Hennigs

eine neue Seite, in der alle mitmachen können.  Einfach raus in die Natur, im Wald, im Park, sogar innerhalb der Ortschaften oder einfach im eigenen Garten.
Melden Sie uns aussergewöhnliche Sichtungen, Tiere und Pflanzen die mehr und mehr von der Bildfläche verschwinden, seltene Anblicke usw.





Die erste NABU Exkursion in 2021: Gewässeransichten in der Stadt: neuer (Er-)Lebensraum für alle

Die erste Exkursion des NABU Sinsheim in diesem Jahr ging entlang der Elsenz und dem Ilvesbach.  Gemeinsam mit fünf interessierten Exkursionsteilnehmern erkundete Anja Hoffmann die Elsenz und den Ilvesbach. Lange in einem Betonkorsett „eingesperrt“, ist die Elsenz und der Ilvesbach jetzt wieder in Teilen frei und bietet auch den Menschen in der Region einen vorher nicht möglichen Erfahrungs- und Erlebensraum. Die Elsenz kann jetzt wieder erfahren, erspürt und gehört werden. Die naturnahe Umgestaltung hat zudem vielfältigen neuen Lebensraum für Flora und Fauna geschaffen.

 

So hat sich den Exkursionsteilnehmern im ersten Abschnitt der Renaturierung flussaufwärts, neben anderen häufigeren Tierarten und Vogelarten, die auch gleich Gebirgsstelze gezeigt. Die Elsenz hat –teilbefreit- hier einen für die Gebirgsstelze günstigen Lebensraum geschaffen. Der reich strukturierte Ufersaum, sowie verschiedene Strömungsvarianzen durch Felsen und Steine hat dem Vogel Nahrungs- und Brutmöglichkeiten gegeben. Zugleich ist die Elsenz im Renaturierungsabschnitt wieder hörbar, sie plaudert und plätschert vor sich hin und lädt die Menschen zum Verweilen am Ufer und die Kinder zum Spielen im Wasser ein. Entlang dem Ilvesbach gaben die Nachtigall und die Teichfrösche ihr Mittagskonzert.

 

Die Hochwasserlagen der vergangenen Jahrzehnte haben zu einem Umdenken im Umgang mit Bächen und Flüssen geführt. Es wurde erkannt, dass ein naturnaher Flussraum nicht nur der ökologischen Funktionsfähigkeit eines Gewässers dient, sondern auch einen verbesserten Hochwasserschutz für Mensch sowie Kultur- und Sachgüter darstellt, und zugleich ein Stück neue Lebensqualität in die Stadt und fuer die Menschen bringt.

 


Infos für die Sommerakademie in Bad Boll

10./11. Juli 2021
Näheres hier im Info-Flyer nachzulesen


Insektensommer 2021
NABU/M. Sieber

Beim Insektensommer zählen wir, was zählt

 

Beobachten und notieren Sie eine Stunde lang Sechsbeiner

Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“. Gezählt wird in zwei Zeiträumen vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August und das in diesem Jahr schon zum vierten Mal. Entdecken Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und melden uns im Anschluss ihre Beobachtungen. Der Insektensommer ist eine Gemeinschaftaktion von NABU und LBV und ihres gemeinsamen Partners naturgucker.de.

 

Wenn Sie mehr erfahren wollen und mitzählen was zählt,

hier bitte weiterlesen...


Bitte um aufmerksames Beobachten!

 

Blaumeisensterben durch bakterielle Infektion

 

Melden Sie uns kranke oder tote Blaumeisen

Seit März werden aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Verantwortlich ist das Bakterium Suttonella ornithocola. Damit wir mehr über die Krankheit herausfinden können, melden Sie bitte Fälle über unser Online-Formular

 

Für Einzelheiten bitte hier weiterlesen


Jungvogel gefunden - was tun!

hier bitte lesen...

 

 

 

 

 

 

 

 


Aktuelle Situation der Amphibienwanderung 2021

Stand: 16.05.2021

Mit der alljährlichen Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern im Frühjahr erhielten wir wieder einige Rückschlüsse und Erkenntnisse zur Populationsentwicklung.
Der hierfür notwendige und ersehnte Regen ließ dieses Jahr eine Weile auf sich warten, kam dann aber doch noch.  Die ersten Amphibien wurden bereits gleich Anfang Februar gesichtet. Sehr früh zu dieser Jahreszeit. Die Wanderung zu den Laichgewässern wurde aber auch sehr schnell wieder jäh unterbrochen. Eine recht lange trockene Kälteperiode stoppte diese.
Endlich dann, Ende März ging es nach dieser langen Pause wieder los - dafür umso heftiger. Man hatte den Eindruck, dass alle auf einmal laufen!

Bundesweit ist ein insgesamt besorgniserregender starker Rückgang quasi sämtlicher Amphibienbestände zu beobachten. Umso erfreulicher, dass auf unseren Wanderstrecken rund um Sinsheim doch einiges los war.
Gerade bei den Feuersalamandern wurden auf den uns bekannten Wanderstrecken wieder trotz des allgemeinen Rückgangs recht große Populationen erfasst. Aber auch bei den Molchen ist leider ein Rückgang in den letzten Jahren zu beobachten. Der häufiger hier vorkommende Bergmolch war ebenso auf dem Weg zu seinem Laichgewässer zu beobachten wie auch erfreulicherweise zwei Kamm-Molche gesichtet wurden.

Abschließend noch eine kleine Übersicht, man muss beachten, dass die Zählungen noch recht lückenhaft sind, da an Ort und Stelle nicht durchgehend und flächendeckend gezählt werden konnte. Hierfür werden im nächsten Jahr noch zusätzliche Freiwillige gesucht.
In Reihen sind an der Wanderstrecke zwischen Reihen und Grombach hauptsächlich Molche zu verzeichnen. Auf dem Radweg Richtung Ittlingen sind viele Erdkröten unterwegs und am Forstweg sind etliche Feuersalamander gesichtet worden. Hier gilt es, diesen Weg in Zukunft noch besser zu kontrollieren, da hier trotz PKW-Verbot einige Autos durchfahren. Leider werden aber auch einige Tiere von Radfahrern erfasst. An einem Abend Ende April wurden - bei sehr feucht-milden Temperaturen - innerhalb einer Stunde über 50 Salamander gezählt!
In Hoffenheim - unsere „älteste“ und am besten mit Helfern abgedeckte Wanderstrecke wurden insgesamt 169 Salamander gezählt. Eine beachtliche Anzahl! Diese Strecke ist mittlerweile innerhalb der Hauptwanderzeit seit diesem Jahr mit einer festen Schranke gesichert. Für diese Schranke zum Schutz der Amphibien hatten wir als Nabu-Ortsgruppe Sinsheim und der BUND Daisbach uns lange eingesetzt und wir sind dankbar, dass dieses Anliegen mit Hilfe der Behörden nun umgesetzt werden konnte.
Am Buchenauerhof konnten insgesamt 124 Erdkröten gezählt werden, 15 Feuersalamander und 3 Frösche.
Eine sehr große Population ist mittlerweile auch in Ittlingen innerhalb eines Waldabschnittes gesehen und  bestätigt worden. An jenem besagten amphibienfreundlichen April-Abend hatte ein engagierter Amphibienfreund bei weit über 70 Salamandern und etlichen Erdkröten wegen der großen Anzahl an Tieren und des einsetzenden starken Regens sogar aufhören müssen zu zählen. Die Übersicht fiel dieser großen Anzahl und dem dann einsetzenden starken Regen zum Opfer.
Die Straße zwischen Zuzenhausen und Horrenberg wird seit einigen Jahren betreut. Meist mitte Ende Februar erfolgt hier der Amphibien-Zaunaufbau, Zählung begann am 23.2.2021 und endete am 12.4.20201. Auch hier ist ein erschreckend hoher Rückgang der Amphibien zu verzeichnen. Hier sind praktisch nur Erdkröten unterwegs, ein paar vereinzelte Molche bzw. Frösche wurden gesichtet. Zum Vergleich - noch 2018 wurden hier über 3000 Kröten gezählt, in diesem Jahr kommen wir gerade mal auf alarmierende 1121 Exemplare!

Und schließlich wurde jetzt am Ende der Saison eine neue Wanderstrecke in der Hammerau entdeckt. Neben Erdkröten und Salamandern tummeln sich hier auch noch selten gewordene Grasfrösche!  Gemeinsam mit der Stadt Sinsheim wollen wir für die nächste Saison ebenso Maßnahmen zum Schutz ergreifen.
Hier dann auch gleich ein Aufruf an alle Interessierten, welche sich gerne  als „Amphibienretter“ mit einbringen würden, sich beim Nabu Sinsheim zu melden.
Mitte Mai war dann endgültig die Wandersaison der Salamander beendet, Molche und Kröten deutlich früher.
Wir hoffen, in der nächsten Saison weitere Helfer animieren und begeistern zu können, um noch besser und umfangreicher die Amphibien mittels verschiedener Maßnahmen zu schützen!
Bedanken möchten wir uns noch ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der verschiedenen Ortsteile, sowie der Stadt Sinsheim und den zuständigen Bauhöfen für die Bereitstellung der Schilder und Sperrungen.

A.H.

Bilder dieses Artikels: G. Rasig, N. Wohl, A. Huber


Rehkitzrettung Rhein-Neckar e.V.

Ziele & Aufgaben

- Vertrauensvoller Ansprechpartner für Landwirte sein
- Die Ortung von Rehkitzen und auch anderen „Wiesenbewohnern“, wie beispielsweise Feldhase und Fasan
Die fachgerechte Bergung und in Sicherheit bringen der gefunden Wildtiere, damit diese nach der Mahd wieder von ihren Elterntieren angenommen und versorgt werden können
- Die nötigen Öffentlichkeitsarbeiten, um eine Sensibilisierung der Bevölkerung auf dieses Problem zu erreichen
Die Zusammenführung von Landwirten und Jägern, da keine dieser beiden Gruppen ein Interesse an Wildverlusten hat und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur stehen

Kontaktieren Sie uns wenn sie Interesse an einer
Fördermitgliedschaft haben!

info@rehkitzrettung-rhein-neckar.de

und auch

www.instagram.com/rehkitzrettung_rhein_neckar_ev/

Spenden
Rehkitzrettung-Rhein-Neckar
IBAN: DE88 6729 1700 0031 2305 00

…oder via PAYPAL
paypal.me/RehkitzrettungRN




Klima Forum: Naturschutz im Kontext von Klimawandel und Energiewende

 

23. Juni um 19:00 - 21:00

 

 

 

Der Klimawandel und der zum Erreichen der Klimaschutzziele notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energien stellen den Naturschutz vor einige Herausforderungen. Ohne Klimaschutz ist der Schutz der biologischen Vielfalt nicht denkbar. Neben der Klimakrise spitzt sich die Biodiversitätskrise immer dramatischer zu. Konflikte mit dem Arten- und Naturschutz sind bei der Umsetzung der Energiewende so weit wie möglich zu vermeiden und zu minimieren. Dennoch können an einzelnen Standorten für Windenergie- oder Freiflächensolaranlagen sowie beim Stromleitungsausbau Lebensräume oder Arten beeinträchtigt werden.

Das Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz der Landesverbände von BUND und NABU Baden-Württemberg, will eine naturverträgliche Energiewende - bite weiterlesen


Jährliche Reinigung des Fledermausquartiers in der Sinsheimer Stadtkirche.

Wie jedes Jahr wurde das Fledermausquartier in der Sinsheimer Stadtkirche gereinigt. Diesen Service bietet die Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz für größere Quartiere an.

In der Stadtkirche befindet sich seit langem eine Wochenstube des Großen Mausohrs. Zahlreiche Fledermausmütter ziehen hier jährlich ihre Jungen groß. Beim Großen Mausohr handelt es sich um die größte Fledermausart in Deutschland mit einer Flügelspannweite von über 40 cm. Sie jagen in Wäldern nach Laufkäfern und fliegen auch recht spät aus, daher sind sie im Alltag selten zu sehen. Die Tiere produzieren aufgrund ihrer Größe einiges an Kot. Dieser ist wie Fledermauskot insgesamt ein sehr guter Blumendünger. Über die Jahre haben sich bereits einige "Abnehmer*innen" gefunden, die auf diesen Dünger schwören. Im Rahmen der diesjährigen Reinigung wurde auch eine Klettermöglichkeit für heruntergefallene Jungtiere geschaffen, damit diese wieder zu ihren Müttern klettern können.

J. Fürstenberger


Die Vogelwahl wurde beendet: Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

 Bild: NABU/CEWE/Kathrin Lange
Bild: NABU/CEWE/Kathrin Lange

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.

 

Mehr zu den Ergebnissen lesen Sie hier!

 

 


 


Wildvogelhilfe und Hygiene am Futterplatz

 

 



Frühjahrsputz für die Vogelwelt

 

Ein Team des NABU Sinsheim war am letzten Sonntag trotz widriger Wetterverhältnisse wieder einmal unterwegs, um Nistkästen zu überprüfen und zu reinigen. Dieses Mal waren besonders hoch hängende Kästen an den sogenannten Artenschutztürmen (alte Trafotürme des Stromversorgers EnBW), und an einigen, vom Nabu betreuten Privathäusern, an der Reihe. Mit dem von Herrn Gerald Stegmüller freundlicherweise zur Verfügung gestellten Hubsteiger fuhren Steffen Momberg und Patrick Strasser die Gebäude in Ehrstaedt, Reihen Eschelbach, Sinsheim Wiesental und Gartenstadt an. Schon von Weitem sichtbar arbeiteten die beiden Nabu-Aktiven in luftiger Höhe mit ihren Reinigungswerkzeugen, um die Wohnungen für Meisen, Mauersegler und Co. für die neue Brutsaison fit zu machen. Verschiedene defekte Kästen mussten repariert oder ausgetauscht werden.

 

Die spektakuläre Aktion machte teilweise auch Passanten neugierig und Patrick und Steffen erklärten gerne den Sinn und Zweck ihrer Aktion: „Wenn der Vogelnachwuchs die Nistkästen verlassen hat, gilt es, die alten Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten zu entfernen. Andernfalls werden die Vogelflöhe, Milben und Zecken den Vogelnachwuchs in der neuen Brutsaison wieder befallen. Zur Reinigung genügt es, den Nistkasten gründlich auszufegen und gegebenenfalls Vogelkot und sonstige Verschmutzungen z.B. mit einer Malerspachtel abzuschaben. Sehr starke Verschmutzungen spülen wir auch mit klarem Wasser aus, das genügt völlig“.

 

Die Bilanz der Aktion kann sich sehen lassen: Fast alle Nistkästen wiesen Nistmaterial auf und waren somit wohl in der vergangenen Brutsaison belegt. Auch wenn die Mauerseglerkästen in Eschelbach von Staren belegt wurden, sollte man Nisthilfen von Mauerseglern generell nicht reinigen. Mauersegler bauen ihr Leben lang an einem einzigen Nest, es ihnen wegzunehmen würde ihr Brutbemühungen praktisch auf null zurücksetzen. Schwalbennester dürfen auch nach der Brutzeit nicht entfernt werden - sie sind ganzjährig geschützt und werden im Folgejahr von den Schwalben ausgebessert und wieder benutzt.

 

 

 

JR/NABU


Satzungsänderung

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 09.03. wurde über eine Satzungsänderung entschieden. Deshalb findet man Hier die neue Satzung


 

 

 

 

 

Wir stellen unsere drei Kernforderungen vor, mit denen eine Reform hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft erreicht werden könnte. Denn schon bald wird das EU-Parlament über die europäische Agrarpolitik der nächsten Jahre entscheiden.>>>mehr


Der Wald im Klimawandel

Eine Veranstaltung auf Einladung des NABU Sinsheim

Zuzenhausen

Wenn kranke und abgestorbene Bäume gefällt werden

Hitze und Trockenheit haben etwas Bedrohliches: Waldbegehung zum Thema Klimawandel und Baumsterben

>>>mehr lesen


Kibitz-Vorkommen melden

Der Rückgang der Kibitzbestände ist erschreckend. Uns interessiert sehr, welche Vorkommen es bei uns noch gibt. Wer Kibitz-Habitate im Sinsheimer Kraichgau kennt oder vermutet, bitte melden