WICHTIG!

 

Bedingt durch die momentanen Einschränkungen der Corona-Krise können nicht alle Veranstaltungen wie gewohnt stattfinden. Einzelheiten werden jeweils rechtzeitig bekanntgegeben.

 


Vielfalt des Kraichgaus –Kulturlandschaft mit wildem Herz

Erster Ausstellungsort der Wanderausstellung war die Klima Arena vom 13. Februar bis 09. August. Seither kann die Ausstellung im Foyer des Sinsheimer Rathauses noch bis Ende September bewundert werden. Danach geht die Ausstellung auf Wanderschaft an Schulen bevor sie im Frühjahr 2021 im Landratsamt Rhein Neckar Kreis ausgestellt wird. 

Die Stadt Sinsheim, der Naturschutzbund Sinsheim (NABU) und der Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar (LEV) setzen sich engagiert für den Schutz und den Erhalt unserer Kraichgauer Kulturlandschaft ein. Das wilde Herz dieser Kulturlandschaft ist ein vielfältiges und buntes Mosaik aus Lebensräumen, geschaffen durch den Menschen mit seinen Weinbergen, Äckern und Viehweiden, den Streuobstwiesen und Wäldern. Hier sind Mensch, Tier- und Pflanzenwelt eng miteinander verwoben. Diese Vielfalt ist die Grundlage für unser vielfältiges Leben; sie ist die notwendige Bedingung für unsere Stabilität und unsere Widerstandskraft in einer sich sehr schnell wandelnden und erwärmenden Welt.

weiterlesen..


 Erneuerbare Energien & Energiewende

Für einen naturverträglichen und sozial gerechten Ausbau der erneuerbaren Energien


Fledermausführung am 21. und 22. August 2020

Auf Fledermausjagd im oberen Renngrund - gleich zwei NABU-Führungen dank großem Andrang

Größer als gedacht war der Andrang auf die jüngste Fledermausführung des NABU Sinsheim.

Neben der ursprünglichen Fledermausführung am 22.8.2020 wurde noch ein weiterer Termin am Freitag, 21.8.2020 angesetzt.


Arbeitseinsatz in den Brühlwiesen 2020

Einen tollen Bildbericht , erstellt vom Pflegetruppleiter des Regierungspräsidiums,  Rolf Gramlich, findet man


Meisensterben in Deutschland

In Zeiten der Corona Epidemie, welche uns Menschen gerade einiges abverlangt, trifft es zu allem Unglück nun auch (wieder) die Vogelwelt mit einer Krankheit.  Seit März werden aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Die erkrankten Tiere wirken apathisch, sitzen aufgeplustert auf dem Boden  und  fliehen nicht vor dem Menschen.  Um welche Krankheit es sich handelt ist noch ungeklärt. Alle bislang bekannten Infektionskrankheiten, wie das Usutu-Virus (betrifft v.a. Amseln) oder Trichomonaden (v.a. bei Grünfinken) passen nicht zu den Symptomen. Die ersten Fälle wurden ab dem 11.03. in Rheinland-Pfalz und Hessen gemeldet. Bis zum 8. April wurden über 60 Fälle mit über 150 toten Meisen aus einer Region zwischen dem Westerwald in Rheinland-Pfalz über Mittelhessen bis ins westliche Thüringen bekannt.

Um sich aber einen Überblick innerhalb Deutschlands  zu verschaffen, bittet der NABU jetzt um Mithilfe und stellt ein Online-Meldeformular bereit, in das erkrankte Blaumeisen eingetragen werden können. Auf der Webseite finden sich aktuelle Infos zur Krankheit.

Da viele der erkrankten Blaumeisen in der Nähe von Fütterungsplätzen gefunden wurden, bitten wir euch jetzt und auch sonst eure Futterplätze penibel sauber zu halten und vor allem Vogeltränken TÄGLICH zu reinigen und mit frischem Wasser zu versehen.  Beobachtet Ihr mehr als einen kranken Vogel an Futterstellen,  rät der NABU grundsätzlich dazu, die Fütterung und Bereitstellung von Tränken sofort einzustellen – sozusagen als „Social Distancing“ für Vögel. 

Bitte helft mit, herauszufinden, was los ist! Meldet Fälle über unser Online-Formular und reicht, wenn möglich, Blaumeisen-Opfer zur Untersuchung ein.

Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei uns bzw. Anja Hoffmann (07261 -7284770) melden!

 


Auf die Mauersegler ist Verlass -                           Auf den NABU Sinsheim auch!

Rechtzeitig vor Ankunft der schnittigen Segler erfolgte die Anbringung von Nistkästen für Mauersegler und Schwalben in Hilsbach und Sinsheim

JR/AAH
Geeignete Nistplätze zu finden bereitet den in Kolonien brütenden Mauerseglern zunehmend Probleme. Sanierte und wärmegedämmte Häuser bieten ihnen kaum noch Öffnungen, in denen sie aus im Flug aufgesammeltem Material ihren „Nestnapf“ bauen können - einer der Gründe für den starken Rückgang der Population. Auch bei den Rauch- und Mehlschwalbenschwalben ist ein schleichender Bestandsrückgang zu erkennen, was auf einen zunehmenden Nahrungs- und Nistplatzverlust zurückzuführen ist. Doch es gibt Hilfen für die Akrobaten der Lüfte, wie beide Vogelarten gerne genannt werden. Nistkästen für Mauersegler und Kunstnester für Rauch- und Mehlschwalbenschwalben an den richtigen Stellen angebracht, lindern deren Wohnungsnot.

Mitglieder des NABU Sinsheim waren am 25. April unterwegs, um neuen Wohnraum für beide Vogelarten zu schaffen und, wo nötig, alte Nistkästen zu erneuern. Dabei waren vom Montageteam (Anja Hoffmann, Ulrich Kretz und Jürgen Renzland) ebenfalls fast akrobatische Fähigkeiten gefordert, weil insbesondere die Mauerseglerkästen in großer Höhe an den Hauswänden angebracht wurden. Unter tatkräftiger Anleitung und Mithilfe von Bernhard Oechsner, der gekonnt Hubsteiger, Bohrmaschinen und Schrauber zum Einsatz brachte, wurden in Hilsbach für sechs Mauerseglerpaare Nistkästen an der Reithalle montiert. Insgesamt acht neue Nester für Mehlschwalben gibt es jetzt beim ehemaligen Farrenstall bei Familie Epp und beim Pferdehof Keller. Hier sind weitere Nester für Rauchschwalben in Vorbereitung.
Am Artenschutzturm und an einem Wohnhaus in der Sinsheimer Gartenstadt wurden ältere Mauerseglerkästen ausgetauscht und gereinigt sowie neun neue Nistplätze geschaffen.

Ermöglicht wurde die Aktion nicht zuletzt durch die äußerst großzügige Unterstützung von Herrn Stegmüller von der Firma „yellowrent“ Sinsheim, der den Hubsteiger kostenlos zur Verfügung stellte. Der NABU Sinsheim bedankt sich sehr herzlich dafür. Sein Dank geht auch an die angehenden Schreinergesell*innen der Friedrich-Hecker-Schule, die mit großem Geschick die Mauerseglerkästen gebaut haben. Finanziell unterstützt wurden sie dabei vom Landschaftserhaltungsverband (LEV) Rhein-Neckar.

Schon einen Tag nach der Montage sind die ersten Segler von ihrer langen Afrikareise in Sinsheim angekommen. Eine regelrechte Punktlandung der Segler und des NABU Sinsheim: sogleich konnten die ersten Segler dabei beobachtet werden, wie sie die Nistkästen bezogen.

 


Einheimische Fledermäuse und SARS-CoV 2

Zusammenfassung der aktuellen Forschungsergebnisse

Aufgrund des sich aktuell weltweit ausbreitenden SARS-Coronavirus 2 (SARS-CoV 2), das beim Menschen die Krankheit Covid-19 auslöst, kommt es auch in Deutschland vermehrt zu besorgten Anfragen bei im Fledermausschutz und in der Fledermausforschung tätigen Personen.
Der Grund für die Besorgnis ist der Umstand, dass in den Medien Fledermäuse regelmäßig als der Ursprung des neuartigen humanen Virus SARS-CoV 2 bezeichnet werden. Diese stark vereinfachte Darstellung eines komplexeren Sachverhalts erfordert in der Beratung an Fledermaus-Nottelefonen und in Fledermaus-Ambulanzen eine gute Sachkenntnis, um falsche Vorstellungen sowie grundlose Vorbehalte zu korrigieren und zunehmenden Antipathien gegenüber einheimischen Fledermäusen entgegenzuwirken.


Satzungsänderung

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 09.03. wurde über eine Satzungsänderung entschieden. Deshalb findet man Hier die neue Satzung


 

 

 

 

 

Wir stellen unsere drei Kernforderungen vor, mit denen eine Reform hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft erreicht werden könnte. Denn schon bald wird das EU-Parlament über die europäische Agrarpolitik der nächsten Jahre entscheiden.>>>mehr


Vogel des Jahres 2020: Die Turteltaube

Bedroht und nicht geliebt

 

Die Turteltaube hat für uns Menschen schon immer einen großen Symbolwert. Doch leider ist unser Vogel des Jahres 2020 nicht nur Symbolbild der Liebe und des Friedens – vielmehr ist sie stark gefährdet. Mit einer Petition wollen wir die Jagd auf Turteltauben in der EU jetzt stoppen....mehr

 

Turteltauben - Foto: Birdlife Malta

Turteltauben - Foto: Birdlife Malta


Der Wald im Klimawandel

Eine Veranstaltung auf Einladung des NABU Sinsheim

Zuzenhausen

Wenn kranke und abgestorbene Bäume gefällt werden

Hitze und Trockenheit haben etwas Bedrohliches: Waldbegehung zum Thema Klimawandel und Baumsterben

>>>mehr lesen


Neue App macht Vogelbestimmung leicht

 

Einzigartige freigestellte Fotos & Bestimmungfunktion

 

Über 1.000 freigestellte Fotos von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern machen diese App einzigartig! Wichtigste Funktionen sind Bestimmen, Vergleichen und Melden. Vogelstimmen und Videos können zur kostenlosen Basisversion hinzugekauft werden. Erhältlich für iOS und Android. mehr

 

   


Kibitz-Vorkommen melden

Der Rückgang der Kibitzbestände ist erschreckend. Uns interessiert sehr, welche Vorkommen es bei uns noch gibt. Wer Kibitz-Habitate im Sinsheimer Kraichgau kennt oder vermutet, bitte melden