World Cleanup Day 2022

Große Resonanz bei der heutigen Müllsammlung des Nabu Sinsheim, am 17.9.2022, anlässlich des World Cleanup Day. Diverse Helfer*innen wurden auch über den Freiwilligen Tag von wir-schaffen-was auf die Aktion aufmerksam. „Leider“ ist das Müllsammeln nötiger denn je, man sieht aber es kann auch Spaß machen und es sind viele Kippen, Flaschen und viel anderes weniger. „Highlights“ waren sicher der aus der Elsenz geborgene Einkaufswagen und die Kinder, die eine Dame überzeugen konnten, künftig keine Kippen mehr in die Elsenz zu werfen. Gerne gebe ich hier auch den Hinweis eines Helfers weiter: Müll ist sehr oft auch Wertstoff und man sollte die Sammlung Wertstoffsammlung nennen. Zum Abschluss gab es zur Stärkung ein kleines Vesper und Erfahrungen und Erlebnisse wurden ausgetauscht. Ein ganz ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen!

 

Text: J. F.

Fotos: J.F., A.H.


Fledermausführung zur BATNIGHT 2022 am 27.8.22

 

 

 

Immer noch ranken sich viele Geheimnisse um diese nachtaktiven Tiere –wie sehen sie aus der Nähe aus, wo leben sie, wovon ernähren sie sich, wie kann man den Tieren helfen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete der NABU Sinsheim den zahlreichen Interessierten nun anlässlich einer weiteren Fledermausführung am 27.8. Diese fand im Rahmen der diesjährigen Batnight - der europäischen Fledermausnacht - dieses Mal in Sinsheim Dühren statt.

 

Neben vielen Infos konnten zum Abschluß der Führung jagende Fledermäuse mittels Ultraschalldetektoren gefunden und beobachtet werden. Als besonderes Highlight wurde eine gesund gepäppelte Zwerg-Fledermaus wieder in die Freiheit entlassen und schloß sich dann direkt ihren jagenden Artgenossen an.

 

Trotz einiger Regentropfen zu Beginn waren die Teilnehmer*innen durchweg begeistert und konnten viel spannendes über die Fledermäuse mitnehmen.

J.F.

 

Fotos: S.G., J.F., A.H.


NABU-Sommerfest am 8. Juli 2022

"Bei perfektem Wetter fand das diesjährige NABU Sommerfest an der Grillstelle Hummelwiese in Hoffenheim statt. Ein herrlicher sehr naturbelassener Platz zwischen Elsenz und einem ehemaligen Steinbruch.

 

Viele Nabus fanden sich ein zum Feiern, reden, grillen, sich austauschen und einfach eine Gute Zeit haben.

 

Gut gelaunt verbrachte man einige schöne Stunden zusammen in der "NABU Familie"


Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 7. Juli 2022

Vielfalt des Kraichgaus – Kulturlandschaft mit wildem Herz“

Wanderausstellung bis zum 29. Juli im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg zu sehen

Als „Land der tausend Hügel“ wird der Kraichgau aufgrund seiner typischen Hügellandschaft gerne bezeichnet, aber der Kraichgau hat noch um einiges mehr zu bieten: unzählige Weinberge und Streuobstwiesen, eine vielfältige Mensch-, Tier- und Pflanzenwelt sowie lebendige Bäche und Flüsse. Diese Kraichgauer Vielfalt können Bürgerinnen und Bürger nun anhand 18 gelungenen Ausstellungsbannern kennenlernen. Der Rhein-Neckar-Kreis lädt zum kostenlosen Besuch der Wanderausstellung „Vielfalt des Kraichgaus – Kulturlandschaft mit wildem Herz“ in das Landratsamt in Heidelberg ein. Konzeptioniert wurde die Ausstellung von der Stadt Sinsheim, dem Naturschutzbund (NABU) Sinsheim und dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) Rhein-Neckar e.V.

 

„Der wunderschöne Landschafts-, Lebens-, und Kulturraum des Kraichgaus ist eine Bereicherung für unsere Region. Umso mehr freue ich mich über die informative Ausstellung, die die Vielfalt des Kraichgaus den Besucherinnen und Besuchern näherbringt und daneben auch konkrete Anregungen zum Schutz und zur Erhaltung des Naturraums bietet.“ Mit diesen Worten eröffnete Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises und Vorstandsvorsitzender des Landschaftserhaltungsverbands (LEV) Rhein-Neckar e.V. die Ausstellung und begrüßte am Montag, 4. Juli 2022, die rund 35 Gäste aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Mit dem Zitat „Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt“ von Konrad Lorenz betonte auch Dr. Bernd Welz, Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger, KLIMA ARENA, bei seinem anschließenden Grußwort, wie wichtig es ist, die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu begeistern.

 

Im Anschluss führten Anja Hoffmann vom NABU Sinsheim, Holger Brom von der Stadt Sinsheim und Nadja Salzmann vom LEV Rhein-Neckar e.V. die Gäste in Gruppen durch die Ausstellung, die in die Themengebiete „Feld und Flur“, „Stadt“, „Grünland“ und „Wald“ gegliedert ist. Bei der Führung konnten die Gäste Interessantes über fruchtbare Böden, Insektenparadiese, Hohlwege, Gewässer oder den Lebensraum Wald erfahren.

 

Die Ausstellung ist bis zum 29. Juli zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes im Foyer der Kreisbehörde in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38-40, 69115 Heidelberg) zu sehen.

 

Die Wanderausstellung mit den 18 reich bebilderten Ausstellungsbannern kann von Organisationen oder Institutionen ausgeliehen werden. Anfragen und Terminvereinbarungen über die Stadtverwaltung Sinsheim: stadtplanung@sinsheim.de.

 

Bitte hier weiterlesen!

 

 

Bildhinweise (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis)

 

Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, eröffnete die Wanderausstellung „Vielfalt des Kraichgaus – Kulturlandschaft mit wildem Herz“ im Foyer des Landratsamtes in Heidelberg.

 

Holger Brom von der Stadt Sinsheim, Anja Hoffmann vom NABU Sinsheim und Nadja Salzmann vom LEV Rhein-Neckar e.V. (v. l. n. r.) führten die Gäste bei der Eröffnung durch die Ausstellung.


Einladung zur Führung:  Akrobaten der Lüfte - Die Mauersegler!

Am 13. Juli 2022.

Mit seinen schrillen Schreien und akrobatischen Flugkünsten gehört der Mauersegler zu den schnellsten Vögeln. Am Artenschutzturm in der Sinsheimer Gartenstadt wollen wir die „Akrobaten der Lüfte“ und ihre außergewöhnliche Lebensweise und Flugkünste beim Einflug in ihre Brutkästen life beobachten.  Dort gibt es erfreulicherweise deutliche Hinweise dafür, dass sie, entgegen dem Trend, wieder zahlreicher geworden sind. Welche Maßnahmen dazu geführt haben und wie Sie selbst den Vögeln helfen können, erfahren Sie bei dieser Führung.
Wo: Uhlandstr.15, Anja Hoffmann. Beginn: 20.30 Uhr.

Zum Thema Mauersegler gab es auch einen tollen Bericht im SWR Fernsehen am 23.6.22

 


Der Sinsheimer Wald im Wandel

Waldbegehung mit unseren Revier- und Bezirksförstern am 12. Mai 2022

 

 

Welche Folgen hat der Klimawandel auf die Bäume und die Forstwirtschaft? Und was hat es mit dem Eschensterben auf sich? Diese und andere Fragen konnten 28 interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einer dreistündigen öffentlichen Waldbegehung am 12. Mai gemeinsam mit unseren Förstern diskutieren.

 

An ausgewählten Waldstandorten in Hilsbach, Weiler und Sinsheim erörterten Forstbezirksleiter Philipp Schweigler sowie Revierförster Dietmar Weiland und Rüdiger Keller den Zustand des Waldes. Sie gaben dabei auch tiefe Einblicke in die forstlichen Herausforderungen in Zeiten des Klimawandels.

 

An einem Fichtenstandort in Hilsbach erfuhren die Exkursionsteilnehmenden, dass die Fichte im Kraichgau auf absehbare Zeit keine Zukunft mehr haben wird. Die zunehmende Wärme und der damit verbundene Trockenheitsstress macht sie anfällig für Schädlings- und Pilzbefall. Dies hat bereits zu einem weitflächigen Absterben der Fichte geführt. Da die Fichte einer der wichtigsten Wirtschaftsbäume ist, ihr Holz findet vor allem als Bauholz häufige Verwendung, muss ihr Ausfall kompensiert werden. Deshalb wurde am Standort in Hilsbach, eine Fläche von rund 0,7ha mit der Douglasie bepflanzt. Die nordamerikanische Douglasie gilt als Hoffnungsträgerin in der Forstwirtschaft, da sie wesentlich trockenheitsresistenter ist und auch Perioden mit schlechterer Wasserversorgung überstehen kann. Ein Zaun schützt die jungen Douglasien derzeit noch vor Fraßschaden durch Rehwild. Die Vorbereitung der Pflanzfläche, Pflanzung, Zaunbau und erste Pflegemaßnahmen sind mit rund 17.000 Euro zu beziffern.

 

Ob die jungen Douglasien die Zukunft in Zeiten des Klimawandels meistern werden, konnten die Förster auf Nachfrage nicht beantworten. Die Veränderungen geschehen auch im Wald in nie da gewesener Geschwindigkeit, welche die langfristigen waldbaulichen Planungen und Maßnahmen erschweren. Bäume, die heute gepflanzt werden, müssen sowohl das heutige Klima als auch das zukünftige Klima aushalten können. „Dies erfordere wahre Pionierarbeit unter den heutigen Förstern“, war immer wieder zu hören, denn Erfahrungswerte mit einer sich sehr schnell verändernden klimatischen Situation hat man nicht.

 

 

 

Und so kommen neben dem Klimawandel viele weitere Faktoren dazu, die den Bäumen immer mehr zusetzten. Am zweiten Standort in Hilsbach war das Ausmaß des Eschentriebsterbens zu sehen. Ein aus Asien eingeschleppter Pilz verursacht eine schwere Baumkrankheit unter den heimischen Eschen, welche langfristig die Bäume schwächt und somit, verbunden mit weiterem Pilzbefall, zum Absterben der Bäume führt. Es sind bislang keine wirksamen Gegenmaßnahmen bekannt und es ist zu befürchten, dass die Esche als wertvolle Baumart verloren geht, wenn sich nicht einzelne pilzresistente Eschen durchsetzen können.

 

 

 

Am dritten Standort, Nähe Hammerau, konnten die Exkursionsteilnehmer erfahren, dass auf einem ehemaligen tonigen Fichtenstandort rund 6000 Eichen und Elsbeeren gepflanzt wurden. Die dort ebenfalls vorkommende Hainbuche, ein Klimawandelgewinner, flog in den Standort selbst sein. Der tonige Untergrund an diesem Standort bot zudem ideale Bedingungen für die Anlage von Kleingewässern. Davon profitiert nicht nur die Versickerung des Grundwassers, sondern auch die heimischen Amphibien wie z.B. Gelbauchunken, deren natürlicher Lebensraum immer knapper wird.

 

 

Weiter ging es zum vierten Standort im Sinsheimer Stadtwald in der Nähe des Postturms. Ein Buchenstandort auf skelettreichem Muschelkalk offenbart, was den Förstern wohl am meisten graue Haare wachsen lässt. Auch die - eigentlich konkurrenzstarke - Buche leidet massiv unter dem Klimawandel. Vor allem auf trockenen, schwierigen Standorten beobachtet man seit 2018 verstärkt ein Absterben von Kronenteilen und eine spärliche Belaubung. Hier sind bis zu 80% der Buchen betroffen. Oft weist auch die Rinde der Buche Risse durch Sonnenbrandschäden auf. Hier ist das Eindringen von Pilzen und anderen Schädlingen vorprogrammiert. Schneller als befürchtet wird die Buche aus unserem mitteleuropäischen Gebieten verschwinden.

 

 

In Baden-Württemberg hat sich das Klima schon jetzt um rund 1,5 Grad mehr im Durchschnitt erwärmt, mit der drohenden weiteren Erwärmung entspricht das zukünftig ungefähr den klimatischen Bedingungen von Bordeaux – allerdings mit voraussichtlich weniger Niederschlag.

 

Deshalb müssen die Förster weit in die Zukunft schauen und kümmern sich bereits heute schon intensiv um „Brückenbaumarten“ wie die Eiche.

 

Am letzten Standort wurden diese von den Teilnehmenden in ihrer Stattlichkeit dann auch sehr bewundert. Sehr große, über 150jährige Eichen hat man hierüber Jahrzehnte gehegt und gepflegt indem das Vordringen der Buche verhindert wurde. Lohn dieser Arbeit sind unzählige Eichensämlinge, die unter ihren Mutterpflanzen gekeimt sind und in den kommenden Jahren zur Aufforstung genutzt werden sollen.

 

 

Den großen Dank der interessierten Teilnehmenden nahmen unsere Förster mit Freude und dem Angebot für weitere, auch intensivere Waldgänge entgegen.

 




Text: A. Hoffmann, Bilder: N. Wohl, A. Hoffmann, S. Huber, A. Huber


Neuwahlen und Rückblick auf 10 Jahre Vereinstätigkeiten

 

Nach über zwei Jahren Covid-Einschränkungen konnte die Jahreshauptversammlung der NABU-Ortsgruppe Sinsheim Ende April im Sinsheimer Gasthaus „Lamm“ stattfinden.

 

Die vier Vorstandssprecherinnen berichteten über die Aktivitäten der letzten beiden Jahre, die pandemiebedingt meist in kleinerer Runde oder digital stattfinden mussten.

 

Neben der Begleitung der Amphibienwanderung an mehreren Wanderstrecken in den Frühjahrsmonaten, den Arbeitseinsätzen in Naturschutzgebieten sowie dem Erhalt von Teichen und Tümpeln in den Sinsheimer Wäldern, gehören und gehörten die Betreuung von Schutzgebieten, Wanderungen in angrenzenden Naturschutzgebieten und Themenführungen zu den Hauptaktionen des Sinsheimer NABUs.

 

Auf die jüngste Aktion der Themengruppe Müll, „upgecycelte“ Tetrapak-Aschenbecher an hochfrequentierten Sitzbänken in der Sinsheimer Innenstadt (die RNZ berichtete), erhielt der NABU bisher viele positive Rückmeldungen.

 

Auch der Austausch mit der Bevölkerung und die Unterstützung bei Naturschutzbelangen und Fragen ist und bleibt eine wichtige Aufgabe des NABUs. Hervorgehoben wurde auch die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden und Partnern sowie die Neugestaltung der Homepage.

 

Nach dem Bericht der Kassiererin und dem Bericht der Kassenprüfer*innen wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet.

 

Birgit Baumann, die die Ortsgruppe über das vergangene Jahrzehnt als Vorstandssprecherin prägte und begleitete, wurde für ihr langjähriges Engagement mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Im Anschluss folgte ein Rückblick auf 10 sehr aktive Jahre der Ortsgruppe.

 

Zudem standen die Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung. Da sich alle vier bisherigen Vorstandssprecherinnen aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr zu Wahl stellten, besteht der frischgewählte Vorstand nun aus neuen Gesichtern. Natalie Wohl aus Weiler und Jörg Fürstenberger aus Reihen wurden als neue Vorstände der NABU Ortsgruppe von den anwesenden Mitgliedern gewählt.

 

Der bisherige Vorstand wurde unter herzlichem Applaus und mit Abschiedsgeschenken als Dank für die erfolgreiche Arbeit verabschiedet.

 

Auch 2022 wird wieder viel geboten sein: Neben der gemeinsamen Waldbegehung, die bereits vergangene Woche stattfand, finden diesen Sommer weitere Führungen rund um Fledermäuse, Mauersegler (1. Juni), Grünland (12. Juni) und Gewässeransichten in der Stadt (26. Juni) statt. Um Anmeldung unter nabu@nabu-sinsheim.de wird gebeten. Termine und weitere Infos sind unter www.nabu-sinsheim.de zu finden.

 



Info-Stand auf dem Wochenmarkt

Frühlingszeit, Amphibienzeit!

 

Wir vom NABU hatten am Samstag den 26.02.22 einen Info-Stand auf dem Wochenmarkt der mit verschiedenen informationsmaterialen zum Mitnehmen bestückt war. Der NABU Stand erfreute sich über etliche Personen die Interesse bekundeten. Wir beantworteten Fragen und teilten informationsbroschüren aus.

Vielen Dank für die Spenden der Besucher! Rundherum eine gelungene Info Veranstaltung


Ehrenamtliches "Urbanes Gärtnern und mehr" mitten in Sinsheim

Fotos: J. F
Fotos: J. F
 Was passiert am Karlsplatz? Diese Frage haben sich viele Sinsheimer Bürgerinnen und Bürger gestellt, als im November der erste Schritt der Umgestaltung mit dem Aufstellen von Pflanztrögen, Radständern und Bänken gemacht wurde. Der Stadtrat hatte 2021 entschieden, für diesen Bereich des Karlsplatzes als temporäre Aktion etwas mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu schaffen, nachdem das neue Parkhaus in Betrieb genommen worden war.
Und jetzt? Wer mit den klimatischen Gegebenheiten in Südwestdeutschland vertraut ist, weiß, dass im November nur wenige Pflanzen blühen. Der Februar mit blühenden Schneeglöckchen und Krokussen als Frühlingsboten und den von den meisten erhofften baldigen Frühlingsbeginn ist da schon die bessere Zeit. Daher haben in den letzten Tagen einige Ehrenamtliche aus Sinsheim mit der Bepflanzung begonnen und die ersten beiden Hochbeete am Karlsplatz bepflanzt. Heimische Gärten wurden nach Frühblühern durchforstet, Blumenzwiebeln ausgegraben oder aus dem letzten Jahr sortiert und so kamen einige Kisten an „Material“ mit Traubenhyazinthen, Osterglocken, Tulpen, Krokussen, Blauglöckchen und vielem mehr zusammen. In den nächsten Wochen und Monaten dürfen sich nun alle auf einige Farbtupfer und viele Blüten am Karlsplatz freuen.
Wie geht es weiter: Ganz viele Ideen gibt es in den Köpfen, wie der Karlsplatz unter Einbindung lokaler Akteure freundlicher und zu einem Treffpunkt von Jung und Alt gestaltet werden kann. Überlegt werden auch Patenschaften für die einzelnen Hochbeete sowie diverse Aktionen oder sogar Veranstaltungen. Dies wird aktuell weiter konkretisiert und abgestimmt. Man darf gespannt sein auf die nächsten Monate...

Text: A.F.


Amphibienkrankheiten - Handlungsempfehlungen

Hygienemaßnahmen zur Vermeidung unbeabsichtigter Verbreitung von Pathogenen bei der Amphibienkartierung und praktischen Amphibienschutzmaßnahmen

Zu den zahlreichen Gefährdungsfaktoren für Amphibien gehören auch Pathogene, also Erreger von Amphibienkrankheiten, die entweder in heimischen Amphibienbeständen neu auftreten oder aufgrund veränderter Umweltbedingungen stärkere Auswirkungen auf Populationsebene verursachen.


Nistkästen Reinigung und Aufbau

Die alljährliche Reinigung und der Aufbau neuer Nistkästen stand an! In Ehrstädt, Reihen, Eschelbach und Sinsheim Jugendzentrum wurden bestehende Nistkästen gereinigt. 4 neue Nistkästen wurden in Sinsheim angebracht.

Steffen Moberg und Patric Strasser trotzen Wind und kaltem Wetter! Vielen Dank für euren tollen Einsatz!

 

Ausserdem noch ein großes Dankeschön an die Firma Yellow Rent für die erneute Bereitstellung des Hubsteigers-


19. Februar 2022: Sonnig aber kalt!  Der Krötenzaun in Zuzenhausen wurde aufgebaut!

Vielen herzlichen Dank an alle Helfer für Ihren unermüdlichen Einsatz!

Winter-Weihnachts-Treffen

 

am 16.12.2021

Unser Weihnachts-Treffen am 16.12.2021 mussten wir - Corona-Bedingt - erneut Online abhalten. Nach der Begrüßung von Anja Hoffmann, danach kleiner Austausch der guten Laune unter den Teilnehmer/innen, gingen wir zum Programm über.

Wir veranstalteten ein Online-Kochen - Flammkuchen selbstgemacht! Die tolle Idee unseres Mitgliedes Natalie fand großen Anklang unter den Teilnehmer/innen. Natalie selbst führte dann als Chef-Köchin auch durchs Programm.  Viel Spaß hatten alle  beim Teig kneten, Teig begutachten, Belag schneiden und richten, belegen, würzen, backen... und natürlich gemeinsamem Essen!

 

 


Die ersten Vorbereitungen der Amphibien-Saison 2022 haben begonnen


Vogel des Jahres 2022: der Wiedehopf

Auffälliger Zugvogel gewinnt die Vogelwahl mit deutlichem Vorsprung

Gestreifte Flügel, aufstellbare orangene Haube und ein langer Schnabel: Deutschland hat den Wiedehopf zum Vogel des Jahres 2022 gewählt! 

bitte hier weiterlesen...

 

Kleine erfreuliche Anmerkung:
Ein Wiedehopf wurde im Juli 2021 in Eschelbach in einem Garten gesichtet!

Nachzulesen auf unserer Kategorie-Seite "Mach mit" unter "Sichtungen aus der Umgebung"

 

NABU/CEWE/J. Stemmler
NABU/CEWE/J. Stemmler

Sichtungen aus der Umgebung

Wir bieten einen neuen Bereich in unserer Kategorie "MACH MIT" an:

SICHTUNGEN -

 

NABU/Sebastian Hennigs
NABU/Sebastian Hennigs

eine neue Seite, in der alle mitmachen können.  Einfach raus in die Natur, im Wald, im Park, sogar innerhalb der Ortschaften oder einfach im eigenen Garten.
Melden Sie uns aussergewöhnliche Sichtungen, Tiere und Pflanzen die mehr und mehr von der Bildfläche verschwinden, seltene Anblicke usw.



Die Vogelwahl wurde beendet: Das Rotkehlchen ist Vogel des Jahres 2021

 Bild: NABU/CEWE/Kathrin Lange
Bild: NABU/CEWE/Kathrin Lange

Das Rotkehlchen ist der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres. Es hat mit 59.267 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Insgesamt über 455.000 Menschen beteiligten sich an der Wahl. Das Rotkehlchen trägt nun zum zweiten Mal den Titel.

 

Mehr zu den Ergebnissen lesen Sie hier!

 

 


 


Wildvogelhilfe und Hygiene am Futterplatz

 

 



Satzungsänderung

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 09.03. 2020 wurde über eine Satzungsänderung entschieden. Deshalb findet man Hier die neue Satzung


Kibitz-Vorkommen melden

Der Rückgang der Kibitzbestände ist erschreckend. Uns interessiert sehr, welche Vorkommen es bei uns noch gibt. Wer Kibitz-Habitate im Sinsheimer Kraichgau kennt oder vermutet, bitte melden